2:0-Erfolg gegen den TSC Hamm in Werne

Bockum-Hövel der erste Finalist im Kreispokal

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Die SG Bockum-Hövel gewann das Halbfinale im Fußball-Kreispokal in Werne gegen den TSC Hamm mit 2:0.

Werne - „Der Einzug in das Pokalendspiel ist ein großer Erfolg für uns“, war Bockum-Hövels Trainer Markus Matzelle nach einem 2:0 (1:0)-Sieg im Halbfinale des Fußball-Kreispokals gegen den TSC Hamm zufrieden.

Beide Teams waren nicht gerade glücklich damit, dass der Verband das Spiel auf der Sportanlage des SC Eintracht Werne anstatt auf einem Hammer Platz angesetzt hatte. Trotz der schwierigen Bodenverhältnisse boten beide Teams den gut 70 Zuschauern eine vor allem in der ersten Hälfte temporeiche Begegnung mit vielen packenden Torraumszenen. 

Den Anfang machte die Sport-Gemeinschaft, als Damian Manka aus rund zehn Metern knapp am Kasten von TSC-Neuzugang Turgay Tapu vorbeizielte (5.). „Er ist ein erfahrener Torhüter, ist 32 Jahre alt und hat zuletzt bei Roland Beckum gespielt“, erklärte TSC-Trainer Erdal Akyüz. 

Ständige Verwirrung in der TSC-Hintermannschaft

Beim Türkischen SC mangelte es trotz schönem Kombinationsspiel zunächst am entscheidenden Pass in die Spitze. In der Bockum-Höveler Offensivabteilung stifteten Simon Schroth, Damian Manka und Steven Farchmin durch ständige Positionswechsel Verwirrung in der TSC-Hintermannschaft. 

Farchmin scheiterte in Bedrängnis noch an Tapu (19.), doch wenig später sorgte eine Standardsituation für die Bockum-Höveler Führung. Marcel Niewalda brachte einen Freistoß von der Außenseite gefährlich auf den langen Pfosten und der einlaufende Dominik Orlowski nickte zum 0:1 ein (22.). 

Ausgleich trotz guter Chancen verpasst

In der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs hätte der TSC eigentlich den Ausgleich erzielen müssen, aber Vadim Baumbach (30., 43.) und Abdullah Sahin per Freistoß (40.) brachten das Leder nicht an Matthias Böings vorbei.

Der TSC Hamm verlagerte das Geschehen nach der Halbzeitpause in Richtung des Bockum-Höveler Tores, doch vor dem Kasten mangelte es in den entscheidenden Situationen an der Durchsetzungsfähigkeit und der Konzentration im Abschluss. 

Schiedsrichter gibt Treffer wegen Handspiels nicht

Doch auch die Bockum-Höveler, die recht passiv agierten und bei einer Balleroberung nur zögerlich nachrückten, brauchten lange, ehe sie eine Konterchance konsequent zu Ende spielten. Nach einem zielstrebigen Angriff legte Steven Farchmin für Markus Löwen quer, doch dieser zielte über das Tor (79.). 

Für kurze Aufregung sorgte fünf Minuten vor dem Ende eine Entscheidung von Schiedsrichter Frank Perschke (Hamm), der einem Treffer von Tolga Özen nach Freistoß von Enes Akyüz die Anerkennung wegen eines Handspiels verweigerte (85.). 

Entscheidung erst unmittelbar vor Schluss

Bockum-Hövels Marc-Andre Wohlrath, der unermüdlich im zentralen Mittelfeld geackert hatte, bereitete das entscheidende 0:2 durch Steven Farchmin vor, der Turgay Tapu mit einem herrlichen Lupfer überwand (89.).

„Wir sind immer die bessere Mannschaft gegen Bockum-Hövel, was Spielkultur und Spielfluss betrifft. Heute hat Fußballspielen gegen Fußballarbeiten gespielt und das Arbeiten hat gewonnen“, war Erdal Akyüz bedient.

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