Ellenbogenschlag gegen Alaba

Ibrahimovic-Attacke bleibt ohne Folgen

+
Zlatan Ibrahimovic hat sich beim EM-Qualifikationsspiel in Österreich durch sein Verhalten keine Freunde gemacht.

Wien - Zlatan Ibrahimovics Ellenbogenschlag gegen David Alaba während des EM-Qualifikationsspiels Österreich gegen Schweden bleibt ohne Folgen. Der Schiedsrichter hatte lediglich auf Freistoß entschieden.

Auffallen um jeden Preis heißt das Motto von Zlatan Ibrahimovic. Diesmal sorgte der Stürmerstar von Paris St. Germain aber nicht durch Tore für Aufsehen, sondern mit einem Ellbogenschlag gegen David Alaba. Ein schlechtes Gewissen hatte er nicht.

Zlatan Ibrahimovic grinste dreist und hatte alles andere als ein schlechtes Gewissen. „Ich denke, dafür sollte ich 40 Spiele gesperrt werden“, kommentierte der schwedische Fußball-Star nach dem 1:1 im EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich seinen Ellbogenschlag gegen Bayern-Profi David Alaba mit spöttischem Unterton.

Ibrahimovic hatte gut lachen. Schließlich blieb sein neuerlicher Ausraster ungestraft. Mitte der ersten Halbzeit hatte Ibrahimovic den hinter ihm stehenden Alaba mit dem rechten Ellbogen niedergestreckt. Eine nachträgliche Strafe muss der Torjäger nicht fürchten. Der Schiedsrichter sah die Aktion und entschied auf Freistoß für Österreich. Weitere Sanktionen gab es gegen den wuchtigen Angreifer von Paris St. Germain zur Verwunderung von Alaba aber nicht. Der Bayern-Profis beschwerte sich massiv, aber vergeblich. Ibrahimovic ging nach dem Zweikampf sogar noch auf den Defensivspieler los und warf ihm theatralisches Verhalten vor.

In Österreich wurde die Aktion weniger humorvoll aufgenommen. „Der Schiedsrichter hatte Angst, normalerweise muss Zlatan mit Rot vom Platz gehen“, schimpfte Aleksandar Dragovic. Sein Teamkollege Zlatko Junuzuvic sprach von einem „Star-Bonus“.

dpa/SID

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare