Höwedes umarmt

Das wollte der Flitzer beim WM-Finale

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Der Flitzer beim WM-Finale.

Rio de Janeiro - Ein Flitzer hat beim WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien für eine Unterbrechung gesorgt.

Der Flitzer bei Benedikt Höwedes.

Der Mann lief in der 83. Minute auf das Spielfeld, umarmte den sich wehrenden DFB-Verteidiger Benedikt Höwedes und flüchtete anschließend vor den herbeieilenden Ordnern.

Nun ist klar: Der Flitzer wollte mit seiner Aktion Werbung für sich machen - und handelte sich vor allem eine saftige Geldstrafe ein. Am Tag vor dem Endspiel twitterte der amerikanisch-russische Youtube-Star Vitaly Zdorovetskiy noch folgende Aussage: "Sehe Euch morgen im TV. Germany vs. Argentina". Was genau er meinte, lies er aber offen. Während seiner Laufeinlage konnte man die Worte "Natural Born Prankster" lesen (frei übersetzt: "Notorischer Spaßvogel").

Sechs Sicherheitskräfte stoppten den Mann schließlich und führten ihn aus dem Stadion. Der Weltverband FIFA zeigte die Szene im weltweiten TV-Signal nicht.

Am Ende stehen 100 Euro Geldbuße durch den Veranstalter und ein Kurzaufenthalt im Gefängnis. Für den Flitzer hat sich die Aktion vermutlich dennoch gelohnt. Nach dem Querfeldein-Lauf hatte er gut 80.000 Follower bei Twitter mehr.

bix/sid

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