Unregelmäßige Wettmuster

Champions-League-Spiel manipuliert? Acht Festnahmen

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Der Champions-League könnte ein neuer Fall der Spielmanipulation drohen.

Nyon - Die lettische Polizei hat acht Personen wegen des Verdachts der Manipulation eines Qualifikationsspiels zur Champions League, Geldwäsche und Steuerbetruges festgenommen.

Zwei Spieler des lettischen Meisters von 2012, FC Daugava Daugavpils, seien betroffen, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Die Europäische Fußball-Union UEFA leitete ein Disziplinarverfahren gegen den Club ein. Man sei über die Festnahmen am Mittwoch informiert worden, teilte die UEFA am Freitag mit. Nun würden entsprechende Schritte gegen den Club, seinen Präsidenten und betroffene Spieler in die Wege geleitet.

Nach Polizeiangaben wurden neben den Profis auch zwei Vereinsoffizielle und vier Personen mit Verbindungen zum Club festgenommen. Eine der acht Personen bleibe in Haft, die weiteren sieben seien vorerst freigelassen, sollen aber unter Polizeikontrolle bleiben.

Bei der Partie von Daugavpils gegen IF Elfsborg aus Schweden in der zweiten Qualifikationsrunde am 17. Juli 2013 seien unregelmäßige Wettmuster festgestellt worden, erklärte die UEFA. Daraufhin waren Untersuchungen in Kooperation mit dem lettischen Verband und den Behörden des baltischen Staates angestrengt worden. Die verdächtige Partie hatte Daugavpils auswärts 1:7 verloren, sechs Tage später setzte es eine 0:4-Niederlage vor eigenem Publikum. Laut Polizei werden auch mehrere Ligaspiele untersucht.

Als mögliche Sanktion für Spielmanipulation und Korruption nannte die UEFA lebenslange Sperren, ohne auf die konkreten Fälle einzugehen.

dpa

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