Gerichtstermin im November 

Oliver Kahn verklagt Hersteller von Torwarthandschuhen - weil er sein Namensrecht verletzt sieht

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Schlechte Laune bei Oliver Kahn: Der Ex-Keeper sieht durch Torwarthandschuh-Hersteller T1TAN seine Namensrechte verletzt.

Dass mit Ex-Torwart-Titan Oliver Kahn nicht gut Kirschen essen ist, muss jetzt das Unternehmen T1TAN erkennen. Dieses wird von der ehemaligen Bayern-Legende vor Gericht gezerrt.

München - Der ehemalige Nationaltorhüter und FC Bayern-Ikone Oliver Kahn verklagt den Torwarthandschuh-Hersteller T1TAN, weil er Namensrechte verletzt sieht. Nach Angaben des Münchner Landgerichts I verlangt Kahn von dem Hersteller, die Namensnutzung zu unterlassen und Schadenersatz zu zahlen. 

Hersteller: Oliver Kahn hat den Begriff „Titan“ nicht erfunden

Die Begründung der Klage: Er habe ältere Rechte an dem Namen „Titan“. Ein erster Gerichtstermin ist für November 2018 angesetzt, wie das Landgericht am Mittwoch mitteilte. Den Streitwert beziffert die Klägerseite laut Gericht mit 250.000 Euro. Zuerst hatte die Bild auf ihrer Internetseite berichtet.

„Wir sehen uns im Recht, weil wir die Markenrechte besitzen“, sagte Gründer und Geschäftsführer von T1TAN, Matthias Leibitz. Darüber hinaus habe Oliver Kahn den Begriff „Titan“ nicht erfunden. Von Kahns Management hieß es, man äußere sich nicht zu laufenden Verfahren.

Zuletzt geriet Oliver Kahn bereits verbal mit jemand anderem aneinander: Jupp Heynckes. Es ging um Franck Ribéry und die Trainersuche des FC Bayern, wie tz.de* berichtete...

dpa

*tz.de ist ein Angebot des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks

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