Vor Steuer-Prozess

Stoiber: Hoeneß beim FC Bayern "unverzichtbar"

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Edmund Stoiber steht fest hinter Uli Hoeneß und stärkt ihm den Rücken.

München - Edmund Stoiber hat vor dem Prozess-Beginn wegen Steuerhinterziehung betont, dass Uli Hoeneß "ein tragender Pfeiler" des FC Bayern und für den Verein "unverzichtbar" ist.

Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber hat am Vorabend des Steuerprozesses gegen Uli Hoeneß die zentrale Rolle des Vereinspräsidenten für den deutschen Fußball-Rekordmeister betont. „Er ist für uns alle in dieser Situation unverzichtbar, gerade jetzt in den schwierigen Zeiten“, sagte der frühere bayerische Ministerpräsident in der ARD-Sendung „Günther Jauch“ am Sonntagabend. Hoeneß sei „ein tragender Pfeiler“ für den FC Bayern München. Der Bayern-Präsident muss sich von Montag an vor dem Münchner Landgericht wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verantworten.

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Stoiber verteidigte erneut das Vorgehen des Aufsichtsrats, der einen Rücktritt von Hoeneß als Chef des Kontrollgremiums abgelehnt hatte. Der Aufsichtsrat habe in erster Linie die Interessen des Vereins zu würdigen, erklärte der CSU-Politiker. „90 Prozent der Mitglieder und 92 Prozent der Fans wollen den Uli Hoeneß behalten“, sagte Stoiber. „Da kann man nicht so ohne weiteres als Aufsichtsrat, so lange noch nichts entschieden ist, einfach jetzt Konsequenzen ziehen, die zum Schluss gar nicht gezogen hätten werden können, und dann ist der Schaden viel größer für den Verein“, fügte Stoiber hinzu.

Hoeneß sei weiterhin „ein Freund“ für ihn, versicherte Stoiber. Der Bayern-Präsident wisse, was er getan habe und dass er Konsequenzen aus dem jeweiligen Urteil ziehen müsse. Stoiber rechnet fest mit einem fairen Verfahren. „Ich vertraue darauf, wir haben eine außerordentlich starke Justiz“, sagte er.

dpa

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