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Jürgen Klopp redet nach Mané-Wechsel zum FC Bayern Klartext: „Wäre das immer so...“

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Von: Nico Scheck

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Jürgen Klopp (rechts) und Sadio Mané.
Jürgen Klopp (rechts) musste Sadio Mané zum FC Bayern ziehen lassen. © Jon Super/dpa

Sechs Jahre lang schnürt Sadio Mané seine Fußballschuhe für den FC Liverpool. Dann folgt der Wechsel zum FC Bayern. Und LFC-Trainer Jürgen Klopp schwärmt.

München - Kaum ein Transfer hat in diesem Sommer anno 2022 für so viel Aufsehen gesorgt wie der von Sadio Mané. Rund 32 Millionen Euro hat der FC Bayern München gen FC Liverpool überwiesen. Dass der beinahe geräuschlose Wechsel des Senegalesen in der Art und Weise keine Selbstverständlichkeit ist, zeigte das Theater rund um Robert Lewandowski.

Wenig verwunderlich also, dass auch Manés ehemaliger Trainer von den „Reds“, Jürgen Klopp, nur lobende Worte für seinen Ex-Schützling übrig hat.

Klopp schwärmt über Bayern-Star Sadio Mané: „Darf gerne Normalität sein“

„Die Sadio-Geschichte ist eine spezielle“, betonte Klopp beim kicker. So, wie der Transfer zum FC Bayern über die Bühne gegangen ist, dürfe es „gerne Normalität sein“. Denn: „Sadio hat uns frühzeitig gesagt, dass er gerne wechseln würde. Man spricht mit einem Spieler, der sechs Jahre bei uns ist. Das ist völlig normal.“

Schon vor wenigen Wochen hatte Klopp gegenüber der Leipziger Volkszeitung erklärt, warum er Mané gen Bayern hatte ziehen lassen. Dabei sei es vor allem um Dankbarkeit gegangen. Und auch jetzt, im kicker-Interview, erklärte der Liverpool-Trainer, dass man Mané „sehr gerne behalten“ hätte. Doch: „Sadio wollte gerne etwas anderes machen. Das ist eine freie Welt, man sollte Entscheidungen treffen auf eben diese Art: Sie rechtzeitig bekannt geben. Wenn es dann einen oder mehrere Interessenten gibt, wird ein vernünftiger Preis bezahlt, dann ist es ein Deal. Wäre das immer so, wäre das einfach cool.“

Sadio Mané trifft bei Bayern-Sieg doppelt - beide Treffer zählen aber nicht

Im Bayern-Kader ist der zweifache Fußballer des Jahres in Afrika längst angekommen. Zwei Treffer in drei Pflichtspielen sprechen für sich. Mané ist der neue Lewandowski bei den Bayern, gehaltsmäßig wie auch leistungstechnisch. Auch beim jüngsten 2:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg traf der Flügelflitzer doppelt - beide Male jedoch aus einer Abseitsposition heraus.

So schwärmte auch Teamkollege Thomas Müller nach der Partie über Mané: „Vor dem 1:0-Abseitstor dreht er sehr gut auf. Er hat auch das Timing gut hinbekommen. Wir haben dann auf die rechte Seite verlagert, das war ein bisschen Abseits. Natürlich gibt er unserem Spiel mit seinen Qualitäten in der Offensive viel. (...) Heute hatte er zweimal Pech gehabt, weil ich mich zweimal ins Abseits habe stellen lassen.“ (nc)

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