„Sehe das positiv“

Hitzfeld: WM mit 48 Teams „spannender“

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Ottmar Hitzfeld befürwortet eine WM mit 48 Mannschaften. 

München - Im Interviwe mit dem Münchner Merkur gibt sich Trainerlegende Ottmar Hitzfeld (68)  als Fan der Fußball-WM mit 48 Mannschaften. Die Kritik an der Modus-Änderung kann er nicht verstehen. 

Er befürworte die Reform des Weltverbandes FIFA, sagte Hitzfeld dem Münchner Merkur (hier geht‘s zum ersten Teil des Interviews), "nicht wegen der Aufstockung, sondern wegen des neuen Modus, den ich spannender finde".

Nach der Ausweitung entfalle das bisher "oft langweilige" dritte Gruppenspiel, in dem die Top-Mannschaften meist schon für die K.o.-Runde qualifiziert waren, argumentierte Hitzfeld: "Im neuen Modus hat man zwei Spiele, um ins Sechzehntelfinale zu kommen. Da steht man mehr unter Druck, und es geht schneller in die K.o.-Runde. Ich sehe das positiv, das verspricht für mich mehr Spannung."

Den Aufschrei der Empörten könne er deshalb nicht teilen, ergänzte der ehemalige Meistercoach von Borussia Dortmund und Bayern München. "In Deutschland war die Ablehnung groß, weil im Vorfeld suggeriert wurde, dass es mehr Spiele geben und alles verwässert werden würde", sagte Hitzfeld. Allerdings seien es "weiter nur sieben Spiele bis zum Titel, dazu blieb es bei 32 Tagen. Es gibt dann täglich mehr Partien, was aber für den Fan doch auch ganz interessant ist." Und: Die Ausweitung sei "schön für die kleinen Nationen".

SID

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