"Emotional erregt"

Neuer Ärger für Lell

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Chriostian Lell

Liria - Nach der Einstellung eines Gerichtsverfahrens gegen den deutschen Fußballer Christian Lell hat der Ex-Bundesliga-Profi in Spanien neuen Ärger.

Der Erstligist UD Levante leitete ein Disziplinarverfahren gegen seinen Abwehrspieler ein. Wie Vereinspräsident Francisco Catalán am Mittwoch in Valencia bekanntgab, legt der Club dem früheren Profi des FC Bayern München, vom 1. FC Köln und von Hertha BSC zur Last, vor Weihnachten unentschuldigt bei einem Training gefehlt zu haben.

Am Dienstag hatte ein Gericht in der Gemeinde Lliria bei Valencia ein Verfahren gegen den 29-Jährigen wegen des Vorwurfs der Gewalt gegen seine Partnerin eingestellt. Lell hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und seinerseits Anzeige gegen seine Lebensgefährtin erstattet. Wie die spanische Nachrichtenagentur Efe unter Berufung auf Justizkreise berichtete, begründete das Gericht die Einstellung des Verfahrens damit, dass beide Seiten die Aussage verweigert und damit die gegenseitigen Vorwürfe nicht bestätigt hätten.

Lell wollte sich am Mittwoch auf Anfrage dazu nicht äußern. Nach der Vernehmung hatte er betont: „Der Richter konstatierte, dass ich eine passive Haltung eingenommen habe.“ Der Deutsche nahm am Mittwoch das Training wieder auf, wurde von Trainer Joaquín Caparrós aber nicht in den Kader für das Pokalspiel am Donnerstag bei Rayo Vallecano berufen.

In der spanischen Presse wurde über einen möglichen Vereinswechsel von Lell noch in diesem Winter spekuliert. Der Clubpräsident nahm dazu nicht Stellung. Der Vertrag des Deutschen bei UD Levante läuft am 30. Juni aus. Die Gerüchte über einen möglichen Wechsel erhielten zusätzlichen Auftrieb dadurch, dass der Club den Abwehrspieler Alberto Gómez Fernández, genannt „Nagore“, vom Zweitligisten AD Alcorcón als Neuzugang präsentierte. Der 33-Jährige wird in den Medien als potenzieller Lell-Nachfolger gehandelt.

dpa

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