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Medien: Neymar-Rückkehr von PSG zu Barça unwahrscheinlich

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Neymar wird wohl nicht zu Barça zurückkehren. Foto: Michel Euler/AP

Barcelona (dpa) - Die Verhandlungen über eine Rückkehr des brasilianischen Starstürmers Neymar von Paris Saint-Germain zum FC Barcelona sind Berichten zufolge völlig ins Stocken geraten.

Barça habe alles versucht, um den 27-Jährigen zurück nach Katalonien zu holen, aber PSG lehne bislang jedes Angebot ab, schrieb die Zeitung "Sport" aus Barcelona. Auch der jüngste Vorschlag, Neymar zunächst auszuleihen und eine Kaufoption in den Vertrag aufzunehmen, sei in Frankreich zurückgewiesen worden. "Die Differenzen zwischen beiden Clubs sind groß, und Barça ist klar, dass PSG versucht, eine Rückkehr des Brasilianers um jeden Preis zu verhindern", schrieb die Zeitung.

Die strikte Haltung der Pariser sei vor allem auf das schlechte Verhältnis zwischen den beiden Top-Clubs zurückzuführen - aber auch darauf, dass PSG weitere Interessenten und somit andere Optionen als Barcelona habe. So werde weiterhin ganz offen mit Real Madrid über einen Wechsel des Torjägers verhandelt. Viel Zeit bleibt nicht mehr: Das Transferfenster schließt am 2. September.

Madrid habe PSG im Austausch für Neymar 100 Millionen Euro plus drei Spieler geboten, berichtete die französische Sportzeitung "L'Équipe". Demnach hätten die Königlichen für den Brasilianer neben dem Geld auch den walisischen Stürmer Gareth Bale, den costa-ricanischen Keeper Keylor Navas und den kolumbianischen Mittelfeldspieler James Rodríguez in das Transferpaket gepackt. Paris lehnte den Deal nach Angaben der Zeitung ab.

Derweil schrieb die Madrider Sportzeitung "Marca", Real-Torhüter Navas sei selbst auch auf der Suche nach einem neuen Verein. Der Keeper, der mit den Königlichen dreimal die Champions League gewann, wolle nicht akzeptieren, hinter Thibaut Courtois plötzlich nur noch als Nummer 2 angesehen zu werden. Der Belgier war 2018 vom FC Chelsea nach Madrid gewechselt. "Ich denke, es ist jetzt klar, wer die Nummer eins ist. Ich fühle mich stärker als je zuvor", hatte der 27-Jährige Courtois zuletzt einer belgischen Zeitung gesagt. Wohin der 32-jährige Navas gehen könnte, war unklar - "Marca" brachte PSG ins Spiel.

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