Königshaus dementiert Bericht der Sun

Saudischer Kronprinz: Kein Milliarden-Gebot für ManUnited - Treffen aus anderem Grund

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Mohammed bin Salman wird mit Manchester United in Verbindung gebracht

Das saudische Königshaus hat nach eigenen Angaben kein Angebot zur Übernahme von Manchester United abgegeben. Ein Treffen soll aus anderen Gründen stattgefunden haben. 

Ein Sprecher der Königsfamilie hat die Berichte der Sun als „komplett falsch“ zurückgewiesen. Dem britischen Massenblatt zur Folge hatte Kronprinz Mohammed Bin Salman umgerechnet rund 4,3 Milliarden Euro (3,8 Milliarden Pfund) für die Übernahme des englischen Rekordmeisters Manchester United geboten. 

Manchester United: Verhandlungen über Sponsoring-Deal 

Vertreter von ManUnited hätten sich lediglich mit Mitgliedern eines saudischen Investment Fonds getroffen, um die Möglichkeit eines Sponsorings zu besprechen. Der aktuelle Tabellenvierte der Premier League gehört seit Mai 2005 der Glazier-Familie aus den USA. Sie kaufte den Klub damals für rund 900 Millionen Euro (790 Millionen Pfund).

Bin Salman steht seit dem Mord am saudischen Journalisten Jamal Khashoggi in der Kritik. Der Journalist wurde am 2. Oktober 2018 im saudiarabischen Konsulat in Istanbul getötet. Unklar ist, ob der Kronprinz in den Mordfall verwickelt war. 

SID

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