Nach souveränem 4:1 gegen Donezk

Kracher-Los im Achtelfinale: Geht der Frankfurter Europa-League-Höhenflug weiter?

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Eintracht Frankfurt trifft im Europa-League-Achtelfinale auf Inter Mailand.

Eintracht Frankfurt hat souverän das Achtelfinale der Europa League erreicht und trifft nun auf einen europäischen Top-Klub.

Nyon - Eintracht Frankfurt im Freudentaumel, Frustbewältigung bei Bayer Leverkusen: Die Stimmungsbilder bei den beiden Bundesligavertretern konnten nach den Rückspielen der ersten K.o.-Runde in der Europa League unterschiedlicher nicht sein.

Während Frankfurt durch ein 4:1 gegen Schachtjor Donezk am Ende locker in das Achtelfinale einzog und wenige Stunden später in Inter Mailand einen äußerst attraktiven Gegner für die beiden Spiele im März erwischte, wird Leverkusen nach einem enttäuschenden 1:1 gegen den russischen Spitzenklub FK Krasnodar die nächste Runde zwangsläufig am Fernsehen verfolgen müssen. Dabei hatte Sportgeschäftsführer Rudi Völler trotz des 0:0 im Hinspiel noch geglaubt, dass die Werkself dieses Jahr im kleinen Europacup ganz weit kommt.

Frankfurt in der Europa League: Polizei-Einsatz sorgt für Misstöne

Dies kann dafür DFB-Pokalsieger Frankfurt gelingen, der nach einer magischen Nacht seinen größten internationalen Erfolg seit fast einem Vierteljahrhundert in vollen Zügen genoss. "Die Eintracht feiert, die Stadt feiert. Das war wieder etwas ganz Besonderes", sagte Frankfurts Coach Adi Hütter glückselig nach dem Abpfiff und lobte sein Team über den grünen Klee: "Das war unsere absolut beste Saisonleistung."

Einzig und allein Eintracht-Präsident Peter Fischer sorgte am Rande der Partie für Misstöne. Der 62-Jährige hatte einen Tag vor dem Spiel gegen Donezk mit seinen unglücklichen Aufforderungen ("Das Stadion muss brennen") ausführliche Polizeikontrollen provoziert, die zur kurzfristigen Absage der mit Spannung erwarteten Fan-Choreografie führten.

sid

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