Remis bei Lautern

Aufstiegskampf: Köln verliert "Big Points"

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Kaiserslauterns Karim Matmour (l) kämpft um den Ball mit Kölns Daniel Halfar.

Kaiserslautern - Im Kampf um die Rückkehr in die 1. Bundesliga hat der 1. FC Köln wichtige Punkte liegengelassen. In Kaiserslautern kam die Stöger-Elf nur zu einem Remis.

Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Köln hat einen wichtigen Sieg im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga verpasst. Das Team von Trainer Peter Stöger kam beim 1. FC Kaiserslautern nicht über ein 0:0 hinaus, hat nach dem dritten Unentschieden in den letzten vier Spielen aber weiter sechs Punkte Vorsprung auf Rang drei.

Die Pfälzer verfehlten den zweiten Sieg in Folge und den Anschluss an den Relegationsplatz. Als Sechster hat der FCK nun vier Zähler Rückstand auf den SC Paderborn.

Kaiserslautern stellte in der kurzweiligen Anfangsphase eines umkämpften Spiels das Team mit den spielerisch besseren Ansätzen und der ersten großen Gelegenheit: Simon Zoller hatte nach elf Minuten bei einem Konter die Führung auf dem Fuß, schlenzte den Ball frei vor FC-Keeper Timo Horn aber knapp am Pfosten vorbei.

Auch in der Folge ließ die beste Defensive der Liga aus Köln vor 41.315 Zuschauern einige gute Chancen zu: Einen Kopfball von Zoller konnte Horn noch über die Latte lenken, ein Versuch von Willi Orban im Anschluss an die folgende Ecke ging ebenfalls knapp über das Tor (17.)

Erst nach einer runden halben Stunde ließen die Gäste das erste Mal Torgefahr erahnen. Ex-Nationalspieler Patrick Helmes, der durch den Ausfall von Thomas Bröker (Innenbandanriss) wieder in die Startelf gerutscht war, scheiterte mit einem Linksschuss an Tobias Sippel (27.).

Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs

Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs

Nach dem Seitenwechsel flachte das Spielniveau deutlich ab. Kaiserslautern hatte mehr Ballbesitz, kam gegen die jetzt wesentlich stabilere Kölner Abwehr aber zu selten zum Abschluss. Ein Kopfball von Zoller ans Außennetz (66.) und ein Schuss von Konstantinos Fortounis (78.) sorgten dennoch für die größte Gefahr. Die Gäste aus dem Rheinland hingegen versuchten es vornehmlich über Konter, blieben aber ebenfalls harmlos.

Beste Spieler bei Kaiserslautern waren Abwehrchef Marc Torrejon und Karim Matmour, beim den Gästen aus Köln überzeugten Yannick Gerhardt, der Bard Finne in der Startformation ersetzte, und Kevin Wimmer.

sid

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