„Entwicklung darf nicht hingenommen werden“

Stimmungsboykott angekündigt: Fans wollen gegen Montagsspiele in Bundesliga protestieren

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Montagsspiele sind in den Kurve verpönt: Regelmäßig protestieren Fans der Bundesliga-Klubs gegen die Aufsplittung der Spieltage.

Anfang Dezember steigt das erste Montagsspiel in dieser Bundesliga-Saison. Dagegen wollen die Fan-Lager geschlossen protestieren.

Berlin - Mit bundesweiten Aktionen und einem Stimmungsboykott in der ersten Halbzeit wollen Fußball-Fans am 13. Bundesliga-Spieltag gegen Montagsspiele protestieren. „Unsere Forderung an die Vertreter der Vereine in der DFL ist klar: Schafft die Montagsspiele und die Anstoßzeiten unter der Woche ab!“, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Statement mehrerer Fanszenen.

Der 13. Spieltag findet vom 30. November bis zum 3. Dezember statt. Erstmals in dieser Saison findet dann in der höchsten deutschen Spielklasse mit dem Duell des 1. FC Nürnberg gegen Bayer Leverkusen auch wieder ein Montagsspiel statt.

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„Trend mit geschlossenem und starken Protest entgegenwirken“

In der Erklärung, die von vielen Ultra-Gruppen unterstützt wird, heißt es: „Diese Entwicklung darf von uns Fans nicht hingenommen werden, denn nur wir können mit geschlossenem und starken Protest diesem Trend entgegenwirken! Im Sinne eines Fußballs für die Fans und nicht eines des finanziellen Profits.“

Bereits Ende September hatten Fans in den ersten drei Ligen mit einem Stimmungsverzicht ihren Unmut über die ihrer Meinung nach wachsende Kluft zwischen Anhängern, Vereinen und Verbänden sowie die zunehmende Kommerzialisierung im Fußball ausgedrückt.

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dpa

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