Champions-League-Viertelfinale gegen Atletico

Barca will die Clasico-Schlappe vergessen machen

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Luis Enrique hat als Barca-Trainer eine blütenreine Weste gegen Atletico Madrid.

Barcelona - Luis Enrique hat seine Mannen nach der Niederlage gegen Real auf die Champions League eingeschworen. Gegen Atletico hat der Barca-Trainer eine überragende Bilanz.

Der FC Barcelona will in der Champions League seine Schlappe im Clásico schnell vergessen machen. Am Tag vor dem Hinspiel des innerspanischen Viertelfinal-Duells gegen Atlético Madrid rief Barça-Trainer Luis Enrique das Team des Titelverteidigers zu einer Besprechung zusammen, um seine Schützlinge auf die Partie an diesem Dienstag im Camp-Nou-Stadion einzustimmen.

Nach der 1:2-Niederlage der Katalanen am Wochenende gegen Real Madrid betonte der Barça-Coach: „Diese Partie existiert für mich nicht mehr. Sie hinterlässt keine Schmerzen.“ Der Tabellenführer der Primera División hatte in der Schlussphase das Spiel aus der Hand gegeben und sich trotz einer 1:0-Führung noch ein 1:2 eingehandelt. Abwehrchef Gerard Piqué warnte: „Wir dürfen jetzt nicht in ein Tief fallen.“

Kapitän Andrés Iniesta betonte: „Wir waren mit den Kräften nicht am Ende. Wir haben die Kontrolle über das Spiel verloren.“ Barça offenbarte dabei, dass die Ersatzbank zu schwach besetzt ist. Als der Kroate Ivan Rakitic gegen den Türken Arda Turan ausgewechselt wurde, verloren die Katalanen im Mittelfeld ihre Überlegenheit.

Gegen Atlético, den Tabellenzweiten der Liga, hat der Meister und Champions-League-Sieger jedoch einen wichtigen Trumpf in der Hand: Luis Enrique scheint ein Rezept gefunden zu haben, die Atlético-Abwehr - mit nur 15 Gegentreffern die mit Abstand beste Verteidigung in der Liga - auszuhebeln. Seit dem Amtsantritt des Barça-Trainers gewannen die Katalanen alle sechs Spiele gegen Atlético, das bis dahin ein unangenehmer Gegner gewesen war.

Die Madrilenen bewiesen in ihrer Generalprobe für das Hinspiel in Barcelona, dass sie nicht nur verteidigen können, sondern auch Tore schießen. Atlético fertigte Betis Sevilla mit 5:1 ab.

dpa

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