Gegen Portugal wohl nicht dabei

Schock-Nachricht für Joachim Löw: Muskelverletzung bei Abwehr-Ass

Lukas Klostermann fehlt der DFB-Elf vorerst.
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Lukas Klostermann fehlt der DFB-Elf vorerst.

Bittere Nachricht für Joachim Löw und das DFB-Team: Abwehrspieler Lukas Klostermann hat sich im Training verletzt.

Herzogenaurach - Schlimme Nachrichten für die deutsche Nationalmannschaft* und Trainer Joachim Löw: Er muss wohl auf einen Abwehrspieler verzichten, wenn es gegen Portugal geht. Lukas Klostermann hat sich beim Training der Ersatzspieler der Fußball-Europameisterschaft* am Mittwoch verletzt. Der Außenverteidiger von RB Leipzig zog sich eine Muskelverletzung auf der Rückseite des rechten Oberschenkels zu. Das teilte der DFB am Donnerstag mit. Der Kicker berichtete von einem kleinen Muskelfaseriss und mindestens zwei Wochen Pause.

Klostermann (25) muss sich nun täglichen Untersuchungen unterziehen und steht Bundestrainer Joachim Löw aller Wahrscheinlichkeit nach im zweiten EM*-Gruppenspiel am Samstag (18.00 Uhr) in München gegen Europameister Portugal nicht zur Verfügung.

DFB: Gnabry fehlt im Teamtraining, Hofmann wieder auf dem Platz

Nicht nur Klostermann fehlte: Außer Klostermann wurde am Donnerstag in Herzogenaurach im ersten kompletten Teamtraining nach dem 0:1 zum Turnierstart gegen Frankreich auch Serge Gnabry* vermisst. Der Offensivmann vom FC Bayern absolvierte im Teamcamp eine individuelle Einheit zur Belastungssteuerung, hieß es.

Gute Nachrichten gibt es dagegen von einem Offensivmann: Nach seiner Knieverletzung konnte Jonas Hofmann wieder auf dem Platz sein. Der Angreifer von Borussia Mönchengladbach absolvierte dort jedoch noch eine individuelle Einheit. Auch er dürfte für das Portugal-Spiel noch keine Alternative sein.

EM 2020: Leon Goretzka bestreitet das komplette Training

Und noch ein Hoffnungsträger lässt die Fans von einer stärkeren Elf träumen: Leon Goretzka* gehörte zu den 23 Spielern, die im Adi-Dassler-Stadion das komplette Training bestreiten konnten. Der Bayern-Profi ist laut Löw nach seinem Muskelfaserriss für das Portugal-Spiel zumindest wieder eine Alternative als Einwechselspieler. „Ich denke, dass er eine gute Option sein wird im Laufe des Spiels“, sagte Löw.

Nach der Auftaktniederlage gegen Weltmeister Frankreich will Löw vor dem Duell mit Superstar Cristiano Ronaldo den Schwerpunkt auf die Durchschlagskraft in der Offensive setzen. Löw meinte, man könne „schon die Dinge ansprechen, mal aufzeigen, was kann man besser machen. Und man kann im Training punktuell den Hebel ansetzen.“(cg mit dpa) - *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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