Eintracht gegen Hoffenheim

Ärger nach Abpfiff: Nagelsmann sauer auf Hasebe - aus diesem Grund

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Nach dem Abpfiff zeigten sich Julian Nagelsmann (links) und Makoto Hasebe (mittig, mit Ante Rebic) unversöhnlich.

Hoffenheim-Trainer Nagelsmann war nicht gut auf Eintracht-Kapitän Hasebe zu sprechen. Offenbar ging es um diese Szene während des Spiels.

Frankfurt - Bundesligist Eintracht siegt spektakulär gegen die TSG Hoffenheim, erzielt in der 90.+6 den 3:2-Siegtreffer. Das Waldstadion steht Kopf! Nach Abpfiff dann ein hitziges Wortgefecht zwischen Eintracht-Kapitän Makoto Hasebe (35) und Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann (31). Was war da los?

Hasebe gegen Nagelsmann: Um diese Szene ging es

Nach Schlusspfiff hatten sich Julian Nagelsmann und Makoto Hasebe noch einiges zu sagen. Der Übungsleiter und der Eintracht-Kapitän wurden von Mannschaftskamerad Danny da Costa (25) getrennt. Am Sky-Mikro sagte der Gästetrainer auf Nachfrage, er habe nicht in Ordnung gefunden, wie sich Hasebe verhalten habe. Vermutlich ging es um eine Szene in der 81. Spielminute. Der Hoffenheimer Nadiem Amiri (22) lag lange auf dem Boden, offenbar von einem Krampf im Bein geplagt. Hasebe gestikulierte heftig, sprach auch mit dem Schiedsrichter Manuel Gräfe (45). Wenig später wurde Amiri von Betreuern gestützt vom Platz geführt und schließlich auch ausgewechselt. 

Hasebe gegen Nagelsmann: Hütter nimmt Japaner in Schutz

Bei der Pressekonferenz gab sich Nagelsmann schmallippig. Auf Journalisten-Nachfrage sagte er nur: "Ich habe zu Hasebe gesagt, was ich zu Hasebe gesagt habe. Und das war auch nur für ihn bestimmt." Wer wissen wolle, um was es gegangen sei, solle sich die Fernsehbilder ansehen. Nach Schlusspfiff hatte Eintracht-Trainer Adi Hütter (49) Hasebe in Schutz genommen. Der Österreicher sagte vor dem Sky-Mikro, dass er sich für einen etwaigen Aussetzer des Japaners entschuldigen würde. Kurios: Noch vor dem Spiel hatte Julian Nagelsmann Makoto Hasebe in den höchsten Tönen gelobt, nannte ihn bei kicker.de einen "richtig abgezockten Spieler".

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Matthias Hoffmann

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