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Corona-Gerüchte bei Eintracht Frankfurt: Trainer Glasner reagiert mit Lauterbach-Spruch

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Von: Antonio José Riether

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Oliver Glasner hält nicht viel von Gerüchten, die über Social Media verbreitet werden.
Oliver Glasner hält nicht viel von Gerüchten, die über Social Media verbreitet werden. © Christopher Neundorf/imago-images

Zuletzt sorgten unklare Corona-Befunde für Verwirrung bei Eintracht Frankfurt. Trainer Oliver Glasner reagierte nun cool auf erneute Gerüchte um positiv getestete Spieler.

Frankfurt - In der Bundesliga gibt es kaum einen Verein, der im jungen Jahr 2022 noch keine coronabedingten Ausfälle zu beklagen hatte. Bei Eintracht Frankfurt* befindet sich mit Danny da Costa lediglich einer der anwesenden Spieler aufgrund einer Infektion in Quarantäne, dennoch sorgten Gerüchte um weitere positive Tests vor dem Auswärtsspiel in Augsburg am Sonntag für Wirbel.

Dass Trainer Oliver Glasner das Thema Corona am liebsten ignorieren würde, zeichnete sich an seinen Antworten auf der Pressekonferenz ab. Der Chefcoach wurde mehrfach auf zwei angebliche positive Tests im Team angesprochen, moderierte diese jedoch mit Zurückhaltung und Humor ab.

Eintracht Frankfurt: Glasner antwortet auf Corona-Gemunkel

Gemunkelt wurde vorzugsweise auf Social-Media-Plattformen und Chatgruppen, weshalb der Österreicher trocken meinte: „Das ist einer der Gründe, warum ich in keinen sozialen Medien bin. Es wird viel zu viel geschrieben. Wenn irgendein Spieler definitiv ausfallen würde, dann hätte ich das heute gesagt. Bisher gibt es nichts“.

Auch wenn die Corona-Gerüchte bei Glasner offenbar nur wenig auslösen, so äußerte sich der 47-Jährige doch recht unklar auf eine Frage zu den nicht namentlich genannten Verdachtsfällen. „Ich habe heute noch am Nachmittag einen Call mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Wir werden das alles noch einmal durchsprechen mit den Gesundheitsämtern und dann schauen wir mal“, scherzte Glasner.

Eintracht Frankfurt: Test-Wirrwarr vor dem BVB-Spiel

In der vergangenen Woche sorgten mehrere Corona-Tests für Verwirrung. Zunächst waren da Costa und Neuzugang Jesper Lindström positiv getestet worden, kurze Zeit später erhielt letzterer bereits einen negativen Bescheid und konnte doch noch bei der knappen Heimniederlage gegen Dortmund mitwirken. Vor dem kommenden Spiel in Augsburg kehrten sowohl der Schweizer Djibril Sow als auch der Franzose Almamy Touré nach negativen Tests ins Training zurück, beide hatten zuvor unklare Befunde erhalten.

Eintracht Frankfurt: Oliver Glasner mit Kampfansage gegen Augsburg

Auch darum relativierte Glasner die Situation. „Bisher gibt es nichts. Aber ich habe letzte Woche gesehen, mit Prognosen vorsichtig zu sein. Es ist eine strange und komplizierte Zeit. Was ich heute sage, kann sich bis Sonntag noch mal verändern.“ Für das Gastspiel in der Fuggerstadt gab Glasner eine klare Marschroute aus. „Wir wollen in Augsburg gewinnen. Wir wissen, wir brauchen dafür eine sehr, sehr gute Leistung - die trauen wir uns auch zu“, gab sich der Trainer optimistisch. Augsburg steht derzeit auf dem Relegationsplatz, während die SGE vorsichtig nach oben schielt. (ajr)

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