Rückendeckung durch Löw

Draxler nach Wechsel zu PSG erleichtert: „Wie ein Neuanfang“

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Julian Draxler wechselte vergangenen Winter vom VfL Wolfsburg zu Paris St. Germain. 

Paris - Fußball-Weltmeister Julian Draxler hat die Diskussion über seinen Abschied vom VfL Wolfsburg als „aberwitzig“ bezeichnet und sieht seinen Transfer zum Pariser Hauptstadtklub als Glücksfall.   

Die Kritik über die Zeit in Wolfsburg vor seinem Wechsel zu Paris St. Germain im Dezember habe er "in einigen Punkten als sehr enttäuschend und unanständig empfunden", sagte Draxler im Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“.

Er habe Verständnis für "unterschiedliche Meinungen und kontroverse Diskussionen - auch Emotionen gehören für mich dazu, solange Grenzen nicht überschritten werden". Dennoch sei es "keine einfache Zeit für mich" gewesen, sagte Draxler, der unter anderem mit Aussagen in einem Interview im vergangenen Sommer einen Wechsel forcieren wollte. Der Transfer wurde dann aber erst im Winter vollzogen.

Draxler: „Löw hat mir immer wieder Rückendeckung“

Dankbar ist der Ex-Schalker Bundestrainer Joachim Löw, der ihn in Schutz genommen hatte. "Ich habe seine Äußerungen registriert und mich gefreut. Joachim Löw hat mir in den Monaten, in denen viel auf mich eingeprasselt ist, immer wieder Rückendeckung gegeben und mir angeboten, für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen", sagte Draxler: "Das tat gut. Er freut sich für mich, dass ich die Chance habe, bei einem Weltklub wie PSG zu spielen."

Seinen Wechsel nach Paris wertet Draxler als Glücksfall. "Es fühlt sich an wie ein Neuanfang. Ich bin in einer faszinierenden Weltstadt und einem neuen Klub - alles ist aufregend und spannend. Auch wenn das Ankommen und Eingewöhnen sicher noch etwas Zeit braucht, bereiten mir die ersten Wochen einfach großen Spaß", sagte er.

SID

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