TV-Rechte-Vergabe

DFL-Chef hofft auf nicht zu viele Anbieter

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DFL-Präsident Christian Seifert hofft, dass den Fußballfans ein Abo-Chaos für die Bundeliga erspart bleibt. Foto: Andreas Gora/dpa

Berlin (dpa) - Die Deutsche Fußball Liga hofft, dass den Fußballfans nach der TV-Rechte-Vergabe im Frühjahr 2020 ein Abo-Chaos erspart bleibt.

"Wenn man drei Abos benötigt, um die Bundesliga komplett zu konsumieren, würde das die Schwelle des Erträglichen aus unserer Sicht stark strapazieren", sagte DFL-Chef Christian Seifert in einem Interview der "Welt am Sonntag".

Nach der Vergabe der neuen Übertragungsrechte könnte die Bundesliga dann bei vier verschiedenen Anbietern laufen. "Doch natürlich wissen wir auch, was wir dem Zuschauer zumuten können - und was nicht", sagte Seifert. Er wies aber darauf hin, dass die DFL nicht allein über die Rechtevergabe entscheide. "Die Auktion findet unter Aufsicht des Kartellamtes statt. Dortige Vorgaben berücksichtigen wir und eine davon ist, dass eine Auktion offen für viele Bieter und damit auch ergebnisoffen ist", sagte Seifert. So könnten im kommenden Jahr auch Streaming-Dienste wie Amazon Prime oder Netflix Kunden der DFL werden - genauso wie DAZN oder die Deutsche Telekom.

In der Saison 2019/2020 werden in der Bundesliga die Freitagsspiele und fünf Montagsspiele auf DAZN übertragen, das ZDF überträgt drei Freitagsspiele. Der Bezahlsender Sky sendet live alle Samstagspiele, Sonntag berichtet auch Sky live - die fünf Sonntgas-Partien, die um 13.30 Uhr stattfinden, kann man dann wieder bei DAZN sehen.

DFL-Mitteilung zur Übertragung 2019/2020

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