Verletzte Leistungsträger

Bierhoff: Löw plant fest mit Neuer und Boateng

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Nach Aussage von Oliver Bierhoff rechnet Joachim Löw für die WM mit Manuel Neuer und Jerome Boateng.

Kapitän Manuel Neuer und Jerome Boateng sind laut Oliver Bierhoff trotz ihrer Verletzungen weiter feste Größen in den WM-Planungen von Bundestrainer Joachim Löw.

München - "Momentan drücken wir alle die Daumen, dass Jeromes Verletzung irgendwie doch noch gut verheilt und auch bei Manu alles weiter wie geplant läuft", sagte Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff am Dienstag, seinem 50. Geburtstag, bei dfb.de.

Neuer (32) steht nach seinem Fußbruch und über sieben Monaten Pause vor seinem Comeback bei Bayern München. Sein Klubkollege Boateng (29) erlitt in der vergangenen Woche eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel und fällt für den Rest der Münchner Saison aus.

"Die Verletzung ist schon verdammt bitter. Aber ich bin ein Kämpfer und gebe nie auf", sagte er. Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sei "guter Dinge", dass die Blessur bis zum Start der WM-Vorbereitung mit dem Trainingslager in Südtirol (23. Mai bis 7. Juni) ausgeheilt sei.

Kader-Planung läuft auf Hochtouren

Zur Nominierung des vorläufigen WM-Aufgebots am 15. Mai in Dortmund sagte Bierhoff: "Wir schreiben ständig Namen auf ein Papier, meistens sind es derzeit noch mehr als 23. Klar habe ich mir auch mal 'meinen' WM-Kader aufgeschrieben. Verletzungen verändern diese Liste aber immer wieder." Zuletzt fielen Lars Stindl und Serge Gnabry wegen Verletzungen für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) aus.

"Es gibt den einen oder anderen Spieler, der gerade eine schwierige Zeit durchgestanden hat oder bei dem man den unbändigen Willen spürt, bei dem man weiß, dass er der Gruppe Energie geben würde", sagte Bierhoff.

Bierhoff sieht trotz der Probleme gute Chancen auf die erfolgreiche Titelverteidigung. "Wir haben Spieler mit einer großen Qualität. Ich denke schon, dass wir zu den Favoriten zählen", sagte er. Allerdings sei der amtierende Weltmeister bei drei der jüngsten vier Endrunden in der Vorrunde ausgeschieden: "Wie weit wir kommen, wird auch eine Sache des Kopfes sein."

SID

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