Gelassenheit bei der Konkurrenz

Bayern-Dominanz: Das sagt die Liga

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Die Bayern besiegten auch den SC Freiburg locker.

Nürnberg - Die Bundesliga-Konkurrenz bleibt angesichts der derzeitigen Dominanz von Bayern München im Hinblick auf die Zukunft gelassen.

In einer Umfrage des Fachmagazins kicker sehen die übrigen 17 Klubs die deutsche Fußball-Meisterschaft nicht über Jahre an den Rekordtitelträger vergeben.

„Dass Bayern mehr Geld hatte als der Rest der Liga, war auch in der Vergangenheit der Fall. Trotzdem sind auch andere Klubs Meister geworden“, sagte Horst Heldt, Sportdirektor von Schalke 04.

Die Frage, ob dem FC Bayern in den nächsten Jahren überhaupt noch ein Verein die Meisterschaft streitig machen kann, beantwortete Leverkusens Sportchef Rudi Völler: „Das entscheidet der FC Bayern ganz allein mit seinen Leistungen. Auch wenn man es sich momentan nur schwer vorstellen kann: Sollten die Münchner einmal schwächeln, müssen andere da sein.“

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom derzeitigen Tabellendritten Borussia Dortmund glaubt bezüglich einer Gefahr für die Bayern, „dass zumindest die Wahrscheinlichkeit noch größer geworden sei, dass dem nicht so ist“.

Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen hob warnend den Zeigefinger. Er habe schon vor 18 Jahren und immer wieder auf „die Spreizung und die zu hohen internationalen Fernsehgelder, die den nationalen Wettbewerb gefährden, hingewiesen. Alles vorhersehbar“.

Die Bundesliga sei dennoch noch attraktiv genug. Bruchhagen habe gefallen, was Manager Christian Heidel vom FSV Mainz 05 gesagt habe, „dass wir eine eigene kleine Schale für den Fünften ausspielen sollten“.

sid

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