"Erhebliche Probleme"

DOSB-Boss kritisiert Pläne zur Winter-WM

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Alfons Hörmann

Köln - Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat die Pläne von Fußball-Weltverband FIFA für eine Winter-WM 2022 in Katar kritisiert.

„Eine Verschiebung der Fußball-WM in die Wintermonate und damit in den Zeitraum der Olympischen Winterspiele würde zwangsläufig zu erheblichen Problemen und Interessenskonflikten führen“, sagte Hörmann dem Nachrichtenmagazin Focus.

Vor allem „olympische Sportarten, die ohnehin nur alle vier Jahre im Fokus der Öffentlichkeit stehen“, müssten laut Hörmann mit „negativen Auswirkungen bei Übertragungszeiten im Fernsehen und Internet sowie beim Zuschauer- und Sponsoreninteresse“ rechnen. Mit „einer solchen Konzentration der zwei wichtigsten sportlichen Großereignisse eines Jahres“ würde sich „der Fußball keinen Gefallen“ tun, ergänzte der 53-Jährige.

Wann die WM in Katar genau stattfinden wird, soll erst nach der Weltmeisterschaft im Sommer in Brasilien entschieden werden. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hatte jedoch in dieser Woche geäußert, das Turnier werde „zwischen dem 15. November und spätestens dem 15. Januar“ ausgetragen. Damit könnte die Endrunde in die vorolympische Zeit fallen. Wann und wo die Winterspiele 2022 stattfinden, ist allerdings ebenfalls noch offen.

SID

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