Nach Schienbeinbruch

Casteels bis Mittwoch in Berliner Krankenhaus

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Koen Casteels liegt auf dem Rasen des Berliner Olympiastadions und schreit vor Schmerz.

Zuzenhausen - Koen Casteels muss seinen Traum von einer WM-Teilnahme mit Belgien wohl begraben. Nach seinem Schienbeinbruch ist die Saison für den Torhüter von 1899 Hoffenheim wohl beendet.

Torhüter Koen Casteels von 1899 Hoffenheim ist nach seinem Schienbeinbruch fast zwei Stunden operiert worden. Am Mittwoch soll der 21-Jährige die Klinik in Berlin verlassen und danach mit leichten Reha-Übungen beginnen. Der Eingriff sei ohne Komplikationen verkaufen. Dies teilte der Fußball-Bundesligist am Montag mit. Keine Angaben wollte die TSG darüber machen, wie lange der Schlussmann ausfällt.

Ein Einsatz noch in dieser Saison gilt jedoch als ausgeschlossen. Damit muss der Belgier wohl auch seinen Traum von einer Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien begraben.

Casteels hatte sich die Verletzung beim 1:1 (1:1) am Sonntagabend bei Hertha BSC zugezogen. Er war nach einer Rettungsaktion gegen Adrian Ramos außerhalb des Strafraums liegen geblieben und musste vom Platz getragen werden. In einem Berliner Krankenhaus wurde er noch am Abend operiert.

"Mein Spieler ist ein Teil meiner Familie. Und wenn sich ein Spieler meiner Mannschaft verletzt, dann trifft uns das hart", hatte Trainer Markus Gisdol gesagt. Bei der TSG fehlte zuletzt auch Schlussmann Jens Grahl wegen einer Oberschenkelblessur. In Berlin kam so der eingewechselte Alexander Stolz zu seinem Bundesliga-Debüt. Der 30-Jährige könnte auch am Sonntag gegen den FC Augsburg zwischen den Pfosten stehen, falls Grahl nicht rechtzeitig fit wird.

Casteels war gegen Hertha erstmals nach drei Spielen wieder im Einsatz: Nach einem Insektenstich hatte sich sein Arm massiv entzündet. Casteels war 2011 von KRC Genk nach Hoffenheim gekommen und hatte 2012 den umstrittenen Ex-Nationaltorwart Tim Wiese als Nummer eins abgelöst. Im belgischen Nationalteam ist er derzeit die Nummer drei. Er hat noch kein Länderspiel absolviert, aber auf ein WM-Ticket für Brasilien gehofft.

dpa

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