1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

Zweite des SVD feiert dritten Sieg in Serie

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Matthias Kleineidam

Kommentare

Trainer des SV Drensteinfurt II: Volker Rüsing. Foto: Kleineidam
Trainer des SV Drensteinfurt II: Volker Rüsing. © Kleineidam

Drensteinfurt - Kreisliga B3 Münster: VfL Wolbeck II – SV Drensteinfurt II: 0:3. Understatement war für Volker Rüsing ein Fremdwort vor der Partie. Dass der Gegner bis dato alle Begegnungen der Saison auf eigenem Platz gewonnen hatte, war dem Trainer der SVD-Reservefußballer egal.

„Dann wird es Zeit, dass sie verlieren“, sagte Rüsing selbstbewusst. Seine Jungs taten ihm den Gefallen: Die Stewwerter setzten sich beim direkten Tabellennachbarn in Münster durch, feierten den dritten Sieg in Serie und fügten dem VfL die erste Heimniederlage bei. „Das 3:0 hört sich gut an, fühlt sich gut an“, freute sich Rüsing.

Auf dem Kunstrasenplatz am Brandhoveweg in Münster standen Nico Weichenhain, Dominik Heinsch, Alexander Pankok und Sven Grönewäller aus dem Bezirksliga-Kader des SVD in der Startelf der zweiten Mannschaft. „Das nimmt man dankend an“, sagte Rüsing. Stephan Dieninghoff mit einem Distanzschuss (13.) und Kapitän Tim Weichenhain, der den Ball aus zwei Metern über die Linie drückte (18.), sorgten schnell für eine 0:2-Führung. Wegen Kreislaufbeschwerden mussten Patrick Reiske früh vom Platz, für ihn kam Lennart Claaßen (26.). „Wichtig“, so Rüsing, sei das 0:3 von Grönewäller 40 Sekunden vor dem Pausenpfiff gewesen.

Elfmeter schadlos überstanden

Denn „in der zweiten Halbzeit haben wir ganz schön unter Druck gestanden“. Glück hatten die Gäste, dass die Wolbecker einen Elfmeter verschossen. Vom Pfosten prallte der Ball in die Arme von SVD-Keeper Dominik Busch (55.). Zwei weitere „gute Chancen“ ließen die Platzherren ebenfalls ungenutzt. „Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren“, monierte Rüsing. Dennoch blieb es beim 0:3.

Drensteinfurts Zweite hat damit nur eins der vergangenen sechs Spiele verloren. Und Coach Rüsing kündigte gleich forsch an: „Wir wollen nachlegen, die Serie ausbauen und uns oben festsetzen.“ Am Sonntag, 22. Oktober (12.30 Uhr), kommt Absteiger BW Ottmarsbocholt zum SVD ins Erlfeld.

SVD II: Busch, Dieninghoff, Ostendorf, N. Weichenhain, T. Weichenhain, Mathiak, Grönewäller, Heinsch, Pankok, Reiske, Kunz (eingewechselt: Claaßen, Da. Popil, Philipper)

Auch interessant

Kommentare