Sportabzeichen-Prüfer kritisieren einiges

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Stützpunktleiterin Ulrike Fronda (Achte von rechts) überreichte den Walsteddern ihre Urkunden.

Walstedde – Die Zahl der Sportabzeichen war im Jahr 2018 stark rückläufig. Nur 66 Urkunden wurden in Walstedde verliehen, in allen drei Ortsteilen insgesamt 185. Viel Kritik übten die Prüfer.

„Der heiße Sommer hatte einen großen Anteil an den niedrigen Zahlen“, erklärte Stützpunktleiterin Ulrike Fronda in der Gaststätte Höhne. Da waren die Übungsleiter froh über jeden Teilnehmer, der trotzdem den Weg zum Sportplatz fand.

23 Erwachsene, 43 Jugendliche und kein Familiensportabzeichen in Walstedde, dafür zehn in Drensteinfurt. Im Jahr zuvor war die Teilnahme mit 126 Sportabzeichen – 29 Erwachsene und 97 Jugendliche – noch weitaus besser.

Gründe für den Rückgang

Prüferin Claudia Grünewald machte gleich drei Gründe für den Rückgang aus: „Der heiße Sommer, die Sprunggrube und der Kugelstoßring, die verspätet fertiggestellt wurden, sowie die schlechte Laufstrecke.“ Dazu fand aufgrund des Wetters an der Lambertus-Grundschule kein Sportfest statt. Besonders die fehlende Möglichkeit, den 50- oder 70-Meter-Lauf zu absolvieren, ärgerte die Walstedder Übungsleiter. „Auf Asphalt kann man nicht laufen und auf dem Kunstrasen ist es ohne Fußballschuhe zu rutschig“, erklärte Grünewald.

Fronda ging sogar noch weiter: „Alle drei Sportanlagen müssen instand gesetzt werden.“ Das Interesse an Sport bestehe, dann müssten aber auch die Bedingungen stimmen.

Übungsleiterin Beate Kosela lobte die neue Sprunggrube, die jetzt ausreichend breit sei: „Die ist richtig gut geworden.“ Anders verhalte es sich mit dem Kugelstoßring, der entgegen der gemeinsamen Absprache an eine andere Stelle gekommen sei. „Es ist schwer zu verstehen“, kommentierte Kosela.

Die erfolgreichsten Absolventen

Uwe Buchta war wiederholt mit 36 absolvierten Sportabzeichen Spitzenreiter im Lambertusdorf. Zum 28. Mal nahm Beate Kosela die Urkunde entgegen und zum 25. Mal Susanne Reuter. Die Liste der Jugendlichen führt Nele Broszeit mit sechs Abzeichen an.

Ihren Dank richtete Stützpunkleiterin Fronda an die Prüferinnen Beate Kosela, Susanne Reuter und Claudia Grünewald für ihren „unermüdlichen Einsatz“ auf dem Sportplatz. Froh sei sie auch, dass sich die Walstedder Schule am Sportabzeichen-Wettbewerb beteilige.

Saison 2019

Ab den Sommerferien können die Prüfungen wieder auf dem Walstedder Sportplatz absolviert werden.

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