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Wissenswertes aus der Kreisliga A Beckum: Fortunen sorgen für Kuriositäten

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Von: Matthias Kleineidam

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Erzielte zwölf Tore für Fortuna Walstedde: Randy Mrozik. In der teaminternen Rangfolge hat Dustin Fuhr als Zweiter (vier Treffer) einen großen Rückstand.	Foto: Töns
Erzielte zwölf Tore für Fortuna Walstedde: Randy Mrozik. In der teaminternen Rangfolge hat Dustin Fuhr als Zweiter (vier Treffer) einen großen Rückstand. © Töns

Bis auf ein Spiel ist die Hinrunde in der Fußball-Kreisliga A Beckum bewältigt. Fortuna Walstedde überwintert nach nur vier Siegen, einem Unentschieden und acht Niederlagen als Tabellenzehnter. Die Defensive der Fortunen ist besonders anfällig. Außerdem sorgte Walstedde für kuriose Spielverläufe.

Walstedde – Bis auf eine Partie – das Duell zwischen Germania Lette und Westfalia Vorhelm wurde nach einem Protest der Gäste neu angesetzt und ist nun ein Fall fürs Sportgericht – ist die Hinrunde in der Kreisliga A Beckum bewältigt. Die 50 Prozent, die der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) vorschreibt, damit die Saison bei einem Corona-bedingten Abbruch gewertet werden kann, sind somit fast erreicht. Fortuna Walstedde überwintert lediglich als Tabellenzehnter.

Heimmacht

Der Herbstmeister ASK Ahlen steht mit fünf Siegen und einem Unentschieden am besten da, obwohl die beiden punktgleichen Verfolger in der Heimtabelle, die SpVg Oelde und die SpVg Beckum II, schon sieben Spiele auf eigenem Platz ausgetragen haben. Ebenfalls daheim ungeschlagen sind Germania Stromberg (14 von 18 möglichen Punkten) und Westfalia Vorhelm (10 von 18).

Auswärtsmacht

Zwar steht der ASK auch in der Auswärtstabelle mit fünf Siegen und zwei Niederlagen an erster Stelle, doch das Bild ist etwas verzerrt. Der SC Roland Beckum spielte erst fünfmal vor eigenem Publikum (drei Siege, zwei Remis), auch Wadersloh hat auf fremdem Platz noch nicht verloren.

Höchster Sieg

Der ASK gewann am 8. Spieltag zweistellig. 11:1 hieß es nach 90 Minuten im Heimspiel gegen Vorhelm.

Die meisten Siege

Auch in dieser Statistik liegt der Favorit vorne. Zehn von elf Partien entschied das Team um Spielertrainer Philipp Plöger für sich.

Die wenigsten Siege

Elf Niederlagen weist der SuS Enniger auf – und nur einen Sieg. Die Mannschaft ist abgeschlagen Tabellenletzter.

Starke Serien

Der ASK war mit einer Niederlage in Oelde gestartet, schaffte danach aber sieben Siege nacheinander. Wadersloh, am 6. März nächster Gegner von Walstedde, kassierte erst im zehnten Saisonspiel die erste Niederlage: ein überraschendes 0:2 gegen Ennigerloh. Stromberg legte sogar mit zwei Niederlagen los, ist mittlerweile aber seit elf Begegnungen ungeschlagen.

Beste Abwehr

Mit 18 Gegentoren stellen die Germanen auch die beste Defensive – hauchdünn vor Oelde (19) und dem ASK (20).

Weiße Weste

Fünfmal spielte die SpVg Oelde zu null. Das kann kein Konkurrent toppen.

Beste Offensive

50 Tore – auch hier setzt der ASK die Bestmarke in der Beletage auf Kreisebene. Im Schnitt treffen die Ahlener etwa alle 24 Minuten. Mithalten kann kein Konkurrent. Die SpVg Beckum II, Wadersloh und Roland kommen auf 34 Saisontreffer. Fortuna Walstedde folgt mit 33 Toren, hat aber auch 42 kassiert – der schlechteste Wert aller 14 Mannschaften.

Torjäger

Erkan Baslarli (ASK) führt die Liste mit 17 Saisontreffern an. Alexander Klockenbusch von Vorwärts Ahlen (13) und Randy Mrozik (12) von Fortuna Walstedde folgen.

Kuriositäten

Bei den torreichsten und vom Spielverlauf kuriosesten Partien sind die Fortunen nicht zu toppen. Zunächst lagen sie gegen die Ahlener SG zur Pause mit 0:4 zurück und gewannen 7:4, exakt einen Monat später führten die Walstedder gegen Vorwärts nach der ersten Halbzeit 3:0 und verloren 3:5.

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