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Wissenswertes aus der Kreisliga A2 Münster: WSU nicht nur in der Tabelle spitze

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Von: Matthias Kleineidam

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Traf in sechs von 13 Ligaspielen und kommt auf acht Saisontore: Rinkerodes Stürmer Jan Hoenhorst (rechts). Foto: Kleineidam
Traf in sechs von 13 Ligaspielen und kommt auf acht Saisontore: Rinkerodes Stürmer Jan Hoenhorst (rechts). © Kleineidam

Als eine von sieben Mannschaften in der zwölf Teams umfassenden Kreisliga A2 Münster haben die Fußballer des SV Rinkerode schon 13 Spiele hinter sich – und damit nur noch neun vor sich. Sie überwintern auf einem guten dritten Platz. Der WA hat Wissenswertes aus der A2-Liga zusammengetragen.

Rinkerode/Münster – In der Kreisliga A2 Münster läuft es rund. 76 Partien standen bis zur Winterpause auf dem Spielplan, 75 sind absolviert. Lediglich die Begegnung zwischen Davaria Davensberg und BW Aasee II wurde abgesagt – allerdings nicht Corona-bedingt, sondern weil der Platz nicht bespielbar war. Das Kellerduell soll am Sonntag (14.30 Uhr) nachgeholt werden.

Als eine von sieben Mannschaften in der zwölf Teams umfassenden Staffel haben die Fußballer des SV Rinkerode schon 13 Spiele hinter sich – und damit nur noch neun vor sich. Mit acht Siegen, einem Remis und vier Niederlagen überwintern die Jungs des Trainertrios Sven Kuschel, Janis Kraus und Jörg Raabe-Staljan auf einem guten dritten Platz. Der WA hat Wissenswertes aus der A2-Liga zusammengetragen.

Heimmacht

Herbstmeister DJK Wacker Mecklenbeck führt die Heimtabelle zur Winterpause an – mit fünf Siegen und zwei Unentschieden. Ebenfalls auf eigenem Platz ungeschlagen ist der aktuelle Liga-Primus Warendorfer SU. Das Team aus der Kreisstadt hat vor eigenem Publikum 16 Punkte geholt, aber erst sechs Partien ausgetragen. Die Rinkeroder haben drei ihrer sieben Heimspiele verloren.

Auswärtsmacht

Hier ergibt sich kein eindeutiges Bild. Denn während die einen (SV Herbern II) auf fremdem Platz schon achtmal im Einsatz waren, haben drei andere Teams erst fünf Auswärtsspiele absolviert – darunter die SG Selm, die als einzige Mannschaft ohne Niederlage ist. Vorne in diesem Ranking ist die WSU mit 15 von 21 möglichen Punkten. Der SVR kommt wie Wacker auf 13 Zähler, hat aber erst sechs Auswärtsspiele bestritten.

Höchster Sieg

Die beiden deutlichsten Erfolge bislang feierten die Warendorfer. Zunächst setzten sie sich Mitte Oktober bei Grün-Weiß Albersloh mit 6:0 durch, vier Wochen später deklassierten sie die Zweitvertretung des VfL Wolbeck und gewannen 8:0. Die Rinkeroder siegten zweimal 3:0 – in Wolbeck und gegen Davensberg.

Die meisten Siege

Auch in dieser Statistik sorgt die WSU für den Bestwert. Das 4:2 am vergangenen Sonntag beim SVR war der zehnte Saisonsieg für die WSU. Ein Vergleich mit den Parallel-Staffeln: BW Beelen kommt in der Kreisliga A1 nach zwölf Partien ebenfalls auf zehn Siege, Westfalia Kinderhaus II in der A3 auf zwölf Erfolge aus 14 Spielen.

Die wenigsten Siege

Erst einmal hat Schlusslicht Davensberg gewonnen (5:1 gegen Wolbeck II). Am Sonntag können die Davaren aber noch mit Aasee II (zwei Siege) gleichziehen.

Starke Serien

Die letzten neun Ligaspiele des Jahres 2021 entschied die Warendorfer SU alle für sich. Der SV Rinkerode schaffte in der Hinrunde immerhin fünf Siege in Serie. Wacker Mecklenbeck blieb die ersten elf Saisonspiele ungeschlagen.

Beste Abwehr

In dieser Statistik liegt Wacker Mecklenbeck ganz klar vorne. Nur neun Tore kassierte die Truppe aus Münster in 13 Spielen. Im Durchschnitt musste Wackers Keeper also lediglich alle 130 Minuten hinter sich greifen.

Weiße Weste

Sechsmal spielte Wacker zu null. Allerdings gewannen die Mecklenbecker zwei dieser Spiele kampflos, weil der Gegner nicht antrat. Die WSU feierte fünf Zu-null-Erfolge.

Beste Offensive

Die Warendorfer liegen mit 47 Toren deutlich vor dem SV Herbern II (31). Alle 25 Minuten trifft der Aufstiegsaspirant im Schnitt.

Torjäger

Julian Gösling von der WSU führt die Torschützenliste der Staffel mit 13 Saisontreffern an. Jan Hoffmann von Wacker Mecklenbeck (10) und Niclas Andre Sondermann vom SV Herbern II (9) folgen auf den Plätzen zwei und drei. Bester Rinkeroder ist Jan Hoenhorst (8). Zum Vergleich: Der beste Torschütze in der Kreisliga A1, Mohamed Mara von BW Beelen, und der erfolgreichste der A3-Liga, Niels Lautenbach von Westfalia Kinderhaus II, kommen beide auf 15 Treffer.

Kuriositäten

Die Warendorfer führten Mitte September beim Spiel in Herbern bis zur 66. Minute 2:0 und verloren 2:3. Dafür lagen sie eine Woche später im Duell mit dem TuS Ascheberg 0:3 zurück und drehten die Partie in den Schlussminuten (4:3). In der Begegnung zwischen dem TuS Hiltrup II und Davaria Davensberg (2:1) resultierten die ersten beiden Treffer aus Eigentoren.

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