Schmidt bleibt Vorsitzender des SVD

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Gehören dem Vorstand des SV Drensteinfurt an: (von links) Volker Hummelt als 1. Kassierer, Klaus Heine als 2. Vorsitzender, Geschäftsführer Uwe Heinsch, die Beisitzer Mike Rüsken und Udo Hömann sowie der 1. Vorsitzende Werner Schmidt.

DRENSTEINFURT - 704 Mitglieder hat der Sportverein Drensteinfurt (SVD). Nur 40 kamen am Freitagabend zur Versammlung. Vor zwei Jahren waren es noch 70 Mitglieder gewesen, im vergangenen immerhin 60. Kontinuität dagegen an der Spitze des Vorstands: Werner Schmidt, der das Amt 2009 übernommen hatte, wurde zum dritten Mal als 1. Vorsitzender wiedergewählt – dieses Mal einstimmig bei einer Enthaltung.

Ansonsten gab es vier Veränderungen im leitenden Gremium des SVD. Als Geschäftsführer stand Heinz-Dieter Heinrich, der den Posten seit 2014 kommissarisch innehatte, nicht mehr zur Verfügung. Sein Nachfolger ist der ehemalige Seniorenfußball-Obmann Uwe Heinsch. Stephan Müller löst Andreas Brinkmann als 2. Kassierer ab, neue Beisitzer sind Mike Rüsken und Udo Hömann. Rüsken engagierte sich bereits als Geschäftsführer. Neben Heinrich schied Daniel Gust (Beisitzer) aus dem Vorstand aus.

Begonnen hatte die Versammlung in der Gaststätte Haus Averdung mit den Ehrungen langjähriger Mitglieder. Theo Peters gehört dem Verein seit 40 Jahren an, war aber nicht anwesend. Seit 25 Jahren halten Matthias Kleineidam, Dirk Müller, Stephan Müller, Tobias Volkmar, Alexander Vukomanovic und Detlef Westhues dem SVD die Treue.

Im Bericht des Vorstandes ging Werner Schmidt auf das „umfangreiche Sportangebot“ ein, erinnerte an die Pfingst- und die Neujahrsturniere der Jugend und daran, dass der Kunstrasenplatz einen neuen Belag bekommen hat. Außerdem nannte der Vorsitzende Projekte, die umgesetzt werden sollen: Die Umkleidekabinen und Duschen sollen renoviert werden, und „das Vereinsheim soll sich zum zentralen Treffpunkt für das Vereinsleben entwickeln“. Immer schwieriger werde es, ehrenamtliche Mitglieder zu gewinnen. „Es wird nicht einfacher werden, einen Verein zu führen“, betonte Schmidt. Eventuell müsse man irgendwann teilweise zu bezahlten Kräften übergehen, was eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge nach sich ziehen würde. Aktuell sei das Thema aber noch nicht, sagte Schmidt.

Der von Obmann Manfred Drepper verfasste Bericht der Jugendfußballabteilung, die 20 Mannschaften zählt, wurde verlesen. Die Pfingstturniere finden in diesem Jahr nur am Freitag und Samstag statt – auf fünf Plätzen. Weil es zurzeit keinen Obmann gibt, informierte der 2. Vorsitzende Klaus Heine über die Seniorenfußballer. Eine „feste Größe im SVD“ sei die 2009 gegründete Bouleabteilung, die 82 Mitglieder hat, meinte Thomas Volkmar. Er hatte einen umfangreichen Bericht vorbereitet.

Diskussion um Ausgaben

Nachdem der 1. Kassierer Volker Hummelt die finanzielle Lage erläutert und ein positives Ergebnis für 2014 verkündet hatte, gab es kurzzeitig eine hitzige Diskussion um die Ausgaben. Vor allem die Kosten für die Seniorenfußballabteilung, die häufig Thema bei Thekengesprächen seien, wurden beäugt. Werner Schmidt erklärte in diesem Zusammenhang, dass nicht ganz die Hälfte der Einnahmen Mitgliedsbeiträge seien und es Sponsorengelder gebe, die zweckgebunden seien – für die erste Mannschaft. Zur Diskussion um die Frage, ob der Aufstieg in die Landesliga Sinn mache, meinte Uwe Heinsch, man solle nicht immer alles hinterfragen, sondern froh sein, dass der SVD eine so erfolgreiche Mannschaft habe. Auf Antrag von Kassenprüfer Eberhard Landmann wurde der bisherige Vorstand entlastet. - mak

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