Robbin Bot startet beim  Drensteinfurter Renntag gleich vier Mal

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Der holländische Jungprofi Robbin Bot kommt wieder zum Renntag nach Drensteinfurt.

Drensteinfurt -  Wenn am Sonntag, 16. August, um 14 Uhr der erste Startschuss zum Kult-Event Renntag im Erlfeld fällt, dann ist auch der Shootingstar des Jahres 2014 mit von der Partie: Robbin Bot.

Der 24 Jahre junge Traberprofi aus Seppenrade wird gleich vier Mal in den Sulky steigen und versuchen, den neugeschaffenen Drensteinfurter Fahrercup zu gewinnen und die 1000 Euro einzuheimsen.

Mit 64 Jahressiegen hatte es der holländische Jungprofi 2014 auf Platz fünf des deutschen Championats geschafft und damit immerhin den mehrfachen deutschen Champion, Roland Hülskath, abgehängt. „Auch in diesem Jahr liegt der smarte Profi mit 23 Treffern wieder gut im Rennen“, so der Sportliche Leiter des Rennvereins, Detlef Orth. Bot wird mit „Pietro Lombardi“ und „Way Scott“, dem Sieger im B-Finale zum „Deutschen Traberderby 2014“ , in Drensteinfurt gleich doppelt starten.

Mitglieder des Rennvereins besuchten Robbin Bot, der aus einer passionierten Traberfamilie stammt, auf seiner Trainingsbahn in Lüdinghausen. Dort erfuhren sie, dass sein Vater Johannes in den Niederlanden große Erfolge feiert und auch sein Bruder Erwin dem Sport verschworen ist.

Auf die Frage, ob Robbin auch noch weitere Hobbys habe, schüttelte er kategorisch den Kopf und signalisierte, dass in seinem Leben nur Pferde eine Rolle spielten. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“ sagte Bot, der morgens um 6 Uhr schon das erste Pferd auf die Trainingsrunden schickt. Vielleicht muss das ja auch so sein, um eine derartige Erfolgsgeschichte zu schreiben. Einen 20-stündigen Arbeitstag darf man da nicht scheuen. Und Arbeit gibt es genug, denn Bot hat nicht weniger als 26 Pferde im Training, die er mit nur einem ganz kleinen Stab in Form hält. Als einen seiner größten Erfolge gibt der Jungprofi seinen Sieg im traditionellen „Charlie Mills-Memorial“ an, ist sich da aber nicht ganz sicher, da er auch noch viele andere Hochkaräter gewinnen konnte.

Beim Rundgang auf dem toppgepflegten Areal zeigte Bot auch seine große Hoffnung für das nächste Jahr, den zweijährigen „Glorious Boko“, dem er für die Zukunft eine gute Karriere voraussagt.

Robbin Bot ist auf der Rennbahn in Drensteinfurt kein Unbekannter, war schon in 2013 mit seinen Pferden „Jette Jo“ und „Feel the Rush“ siegreich und hat sich auch für dieses Jahr einiges vorgenommen. „Wir kommen, um zu gewinnen“, so seine Zielsetzung.

Unterstützt in seinem Vorhaben wird Bot von seiner langjährigen Lebensgefährtin, Marie-Charlotte Wewering, Tochter des 29-fachen Champions Heinz Wewering, der zwar nicht mehr den Goldhelm trägt, aber nach wie vor erfolgreich am Renngeschehen teilnimmt.

Dass seine Form stimmt, zeigte Berufsfahrer Robbin Bot vor wenigen Wochen in Hamburg, wo der „drahtige Vollblutsportler“ (Orth) bei fünf Fahrten vier Mal auf die Ehrenrunde gehen durfte und ein weiteres Mal als Zweiter das Ziel passierte.

„Die Voraussetzungen hier in Lüdinghausen sind natürlich auch bestens. Ich habe auf zwei Bahnen gute Trainingsmöglichkeiten, und die Pferde können sich auf weitläufigen Weiden ganz toll relaxen“, so Bot. „Stress kennen meine Pferde nicht.“

Und ganz nebenbei holen sich die 26 Pferde auf einem „Trainingslaufband“ drei Mal wöchentlich die nötige Luft und Kraft für die Rennen. Aber nicht nur die Pferde, sondern auch Bot selbst absolviert dort die eine oder andere Trainingseinheit. - da

www.rennverein-drensteinfurt.de

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