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Wechselbad der Gefühle in Extremform: Fortuna gewinnt nach 0:4 noch 7:4

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Von: Patrick Droste

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Leon Hartmann traf in seinem vorerst letzten Spiel für Fortuna Walstedde. Foto: Kleineidam
Leon Hartmann traf in seinem vorerst letzten Spiel für Fortuna Walstedde. © Kleineidam

Es war ein Wechselbad der Gefühle in Extremform. Zur Pause hätte angesichts des 0:4-Rückstands niemand mehr einen Pfifferling auf die Walstedder Fortuna gesetzt. 

Kreisliga A Beckum: Fortuna Walstedde – Ahlener SG 7:4 (0:4). Dann aber drehte die Mannschaft von Trainer Michael Tenbrink im zweiten Durchgang stark auf, fuhr durch den 7:4-Sieg den ersten Dreier der Saison ein und gab die rote Laterne an die Gäste von der Ahlener SG und den SuS Enniger ab. „Die erste Halbzeit war natürlich desolat. Wir mussten wegen Verletzungen viel umstellen, da musste sich die Mannschaft erst finden“, sagte Daniel Budde, der Sportliche Leiter der Fortuna, der erst zur Pause kam und sich dann als Glücksbringer entpuppte. „Durch das 1:4 kam der Mut zurück. Und dass wir dann am Ende gewinnen, freut mich für die Jungs ungemein. Da hat man gesehen, dass die Mannschaft lebt.“

Kemal Gemec, Daniel Reder und Jonah Scheffler mit einem Doppelpack hatten die ASG bis zur Pause mit 4:0 in Front geschossen. Doch als Kevin Northoff nur drei Minuten nach dem Wiederanpfiff auf 1:4 verkürzte (48.), ging ein Ruck durch die Mannschaft. Robin Lange (56., 72), Kai Northoff (60., 90.+2), Leon Hartmann (82.) und Dustin Fuhr (90.+4) sorgten für den zur Pause nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg. „Wir haben viel Wille gesehen. Aber wir müssen daran arbeiten, dass wir weniger Gegentore kassieren“, so Budde.

Weiter geht es für die Fortunen am Sonntag, 26. September, in Enniger.

Fortuna: Grote – Gouw, Hartmann, Nieddu - Broszeit, Seebröker (75. Mrozik)- Kai Northoff, Lange, Fuhr - Kevin Northoff (90.+5 Döring, Paschko (46. Beckmnann)

--- Die Tabelle ---

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