1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

Walsteddes Knoten beim 5:2 gegen Barisspor Oelde endlich geplatzt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Karsten Steenbrede

Kommentare

Julien Winkler (rechts) traf zum 4:2 für Fortuna.
Julien Winkler (rechts) traf zum 4:2 für Fortuna. © Thomas Töns

Der Knoten bei Fortuna Walstedde ist endlich geplatzt. Mit 5:2 (4:2) gewann der Zwölfte der Kreisliga A beim Tabellennachbarn Barisspor Oelde ein richtungweisendes Duell.

Oelde – Fortuna Walstedde hat sich mit dem dritten Saisonerfolg etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Dabei hätte die Partie bei Barisspor Oelde kaum schlechter für die Fortunen beginnen können, denn nach einem frühen Rückstand durch Burak Seyrekbasan (9.) legte Murilo Duarte da Silva das 2:0 für die Gastgeber nach (27.). „Die Mannschaft hat dann aber eine starke Reaktion gezeigt, was in den letzten Wochen ein bisschen gefehlt hat“, lobte Walsteddes neuer Trainer Marcel Schlüter. „Der frühe Rückstand war undankbar. Anschließend haben wir uns gefangen und erarbeiten uns selbst gute Chancen. Dann schlafen wir in der Rückwärtsbewegung und kassieren auch das zweite Tor durch einen individuellen Fehler.“

Mit einem Doppelschlag läuteten die Fortunen die Wende ein. Zunächst gab Marcel Starkmann einem Schuss von Kai Northoff die entscheidende Richtungsänderung (32.) und wenig später gelang Fabrizio Nieddu ein unhaltbarer Sonntagsschuss in den Winkel (34.). Die Fortuna wurde nach dem Ausgleich immer stärker und die Kombinationen sicherer. Mit der schönsten Ballstafette des Tages brachte Fabrizio Nieddu die Gäste erstmals in Führung (44.) und als sich Oelde schon auf den Halbzeitpfiff einstellte, sorgte Julien Winkler nach Vorlage des überragenden Fabrizio Nieddu für das 2:4 (45.+3).

„Oelde ist mit Schaum vor dem Mund aus der Pause gekommen“, so Marcel Schlüter. „Wir hatten dann mal das Glück auf unserer Seite, dass sie einen berechtigten Elfmeter neben das Tor geschossen haben.“ Oelde versuchte im Anschluss mit viel Aggressivität in die Begegnung zurückzufinden, wodurch der Spielfluss in Durchgang zwei verloren ging. Walstedde verteidigte clever und behielt bis zum Schluss die Nerven. Nach einem Freistoß sorgte Marcel Starkmann in der Nachspielzeit noch für das 2:5 (90.+2).

Auch interessant

Kommentare