Lokalmatadore erfolgreich beim RVD-Sommerturnier

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Große Sprünge wagt der erst 13-jährige Torben Kurzhals vom Reiterverein Drensteinfurt. Auf „Nekko“ platzierte er sich im Stilspringen sowie in der Springpferdeprüfung Klasse L.

DRENSTEINFURT ▪ Schiebt man mal die grauen Wolken beiseite, aus denen immer wieder mal warmer Landregen kam, war Andreas Kurzhals recht zufrieden mit dem Ablauf des Dressur- und Springturniers, das der RV Drensteinfurt am Wochenende veranstaltete und schwerpunktmäßig auf den Reiternachwuchs ausgelegt ist.

Ein Lichtblick im bisweilen trüben Wetter war für den Vorsitzenden des Stewwerter Reitervereins auf jeden Fall sein eigener Nachwuchs: Sohn Torben, erst 13 Jahre alt, mischt mittlerweile im Springen bis zur Klasse L mit und misst sich dort mit erwachsenen Reitern. Er versuchte sich an der Springpferdeprüfung der Klasse L – dabei müssen mit jungen Pferden bis zu 1,20 Meter hohe Hindernisse überwunden werden – und schlug sich auf dem erst siebenjährigen Holsteiner „Nekko“ tapfer: Wertnote 6,9 und somit Platz fünf für den jungen Lokalmatador. Gewonnen hat diese Prüfung Franziska Warnecke vom Verein Geisterholz-Oelde auf „Calidos Darling“ (WN 8,0). Noch eine Schleife holte Torben Kurzhals auf „Nekko“ anschließend im L-Stilspringen des Jahrgangs 1991 und jünger (Wertnote 6,8; Platz sechs), mit seinem zweiten Pferd „Adele Immo“ verpasste er eine Platzierung nur knapp (6,7). Rika Große-Oetringhaus vom RFV St. Georg Werne gewann auf „C’est mon amie“.

Weitere Schleifen für den Gastgeber Drensteinfurt holten unter anderem Sabrina Fuchs auf „Carino“ (zweiter Platz im Dressurwettbewerb), Annika Nieße auf „Python G.D.“ (Zweite im Stilspringwettbewerb) sowie Sarah Bastigkeit auf „Mascapone“ (Vierte im A**-Springen). „Like Diamond“ – dieser Pferdename war für Christina Kissing vom Gastgeber Programm, und bei der Siegerehrung der A**-Dressur glitzerte eine silberne Schleife für Platz zwei (Wertnote 7,6) am Reithalfter. Etwas besser (7,8) war die Siegerin Gudrun Isabell Peukert vom RV Albersloh auf „Golden Gate N“, mit dem sie – nomen est omen – die goldene Schleife holte.

Etliche Siege und Platzierungen gingen an Gäste von auswärts, da das Turnier einen weit gefassten Einladungsbereich in Nachbarkreise und bis hoch nach Münster hat. Nach dem Brasilianer Ronaldinho, dem einst besten Fußballspieler der Welt, hat Günther Lange aus Sendenhorst seinen schwarzbraunen, selbst gezogenen Westfalen genannt, und Janine Lange (RFV Sendenhorst) ritt auf „Ronaldinho“ in der L-Dressur zum Sieg (Wertnote 7,4). In der zweiten Abteilung durfte die Gewinnerin Cornelia Brügger (Amelsbüren) auf „Freixenet“ die Sektkorken knallen lassen (Wertnote 7,7). Ein weiterer Bericht folgt. ▪ amw

Ergebnisse im Internet unter: http://www.turniere-neu-sue.de

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