1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

Gesteigert: SVD spielt gegen Vorhelm 3:3

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Matthias Kleineidam

Kommentare

Daniel Ziegner (links), der vom Westfalenligisten TuS Hiltrup zum SV Drensteinfurt gewechselt ist, trennte sich mit dem Bezirksligisten im Testspiel 3:3 von Westfalia Vorhelm. Foto: Kleineidam
Daniel Ziegner (links), der vom Westfalenligisten TuS Hiltrup zum SV Drensteinfurt gewechselt ist, trennte sich mit dem Bezirksligisten im Testspiel 3:3 von Westfalia Vorhelm. © Kleineidam

Drensteinfurt - Testspiel: SV Drensteinfurt – Westfalia Vorhelm: 3:3. Gut drei Wochen vor dem Auftakt in der Bezirksliga 7 liegt noch eine Menge Arbeit vor den Fußballern des SVD. Im Vorbereitungsspiel gegen den A-Kreisligisten aus Ahlen kamen sie nicht über ein Unentschieden hinaus.

Trainer Oliver Logermann nahm es gelassen: „Das Ergebnis stört mich nicht.“

Hatte es kurz zuvor noch ein Unwetter gegeben, freuten sich die Teams passend zum Anpfiff über bestes Fußballwetter. Von Spielfreude war auf dem Kunstrasenplatz im Erlfeld zunächst aber nichts zu sehen. „Das war gar nix. Die Jungs kamen gar nicht rein“, sagte Logermann über den Auftritt seiner Elf in der ersten Halbzeit. Der neue Coach ärgerte sich vor allem über „einfache Ballverluste“. Yannick Niehues saß zunächst auf der Bank. „Er hat uns auf der Sechs gefehlt.“ In der 19. Minute gingen die Vorhelmer – Spielertrainer ist der ehemalige Zweitliga-Akteur Oliver Glöden – in Führung. Doch postwendend gelang SVD-Zugang André Vieira Carreira der Ausgleich (20.).

Sonntagsschuss über Keeper Kemper

Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Drensteinfurter. „Das war sehr gut“, sagte Logermann. Sein Team habe wenig lange Bälle geschlagen und viel fußballerisch gelöst. Dennoch geriet der Bezirksligist erneut in Rückstand – durch einen Sonntagsschuss über Keeper Christopher Kemper (54.). Der eingewechselte Max Schulze-Geisthövel, der gegen Vorhelm aushalf, drehte die Partie mit zwei Treffern innerhalb kurzer Zeit (66., 70.). Einen laut Logermann unberechtigten Elfmeter nutzten die Gäste kurz vor Schluss zum Ausgleich (88.).

„Vorhelm war ein guter Gegner. Aber von den Chancen her hätten wir gewinnen müssen“, resümierte Logermann. Die Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen. „Wir haben am Montag und Dienstag viel gemacht. Die Jungs ziehen gut mit und waren platt.“ Außerdem fehlten dem SVD in Sinthusen Chelvanathan, Markus Fröchte und Sven Wiebusch drei Spieler. Der junge Chelvanathan ist im Training umgeknickt, Fröchte laboriert an einer Bänderdehnung im Sprunggelenk. Mangels Alternativen agierte Jens-Uwe Niemeyer gegen Westfalia Vorhelm als Stürmer.

„Ich bin guter Dinge. Wir müssen jetzt nach und nach eine Mannschaft finden, die gegen Lohauserholz startet“, sagte Logermann. Die nächste Möglichkeit, ein neues System zu testen, hat der junge SVD-Trainer bereits am Sonntag. Bezirksligist Union Lüdinghausen wird mit seinem neuen Coach Kolja Zeugner zu Gast im Sportzentum Erlfeld sein, der Anpfiff ertönt erst um 17 Uhr.

SVD: Kemper, Heinsch, Niemeyer, Ziegner, Brune, van Elten, Vieira Carreira, De. Popil, J. Wiebusch, Möllers, Taymaz (eingewechselt: Niehues, M. Schulze-Geisthövel, Wichmann, Grönewäller)

Auch interessant

Kommentare