(Beach-)Volleyball

Zurück zum Training, zurück zum Wettkampf

Nicht mehr verwaist: die Beachanlage der SG Sendenhorst mit den neuen Pfosten. Foto: Verein
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Nicht mehr verwaist: die Beachanlage der SG Sendenhorst mit den neuen Pfosten.

18 144 000 Sekunden, 302 400 Minuten, 5 040 Stunden, 210 Tage, 30 Wochen oder sieben Monate: Ewig lang war die Trainingspause der Sendenhorster Volleyballer wegen des Lockdowns seit November 2020. Seit Montag ist die wohl längste Unterbrechung in der Geschichte der Abteilung vorbei.

Drensteinfurt/Sendenhorst – Der Abteilungsvorstand um den 1. Vorsitzenden Andreas Sentker freut sich sehr, die Rückkehr zu halbwegs regulärem Trainingsbetrieb ankündigen zu dürfen. Grund dafür sind die neuesten Lockerungen gemäß der neuen Coronaschutzverordnung in NRW. Demnach greift aufgrund einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50 für den Kreis Warendorf die Inzidenzstufe 2, in der „im Freien die Ausübung von (…) Kontaktsport mit bis zu 25 Personen, negativem Testnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit“ zulässig ist.

In der Halle ist Volleyballtraining mit Kontakt zwar auch erlaubt (mit bis zu zwölf Personen), aufgrund des angekündigten guten Wetters und der geringeren Infektionsgefahr entschied sich der Vorstand allerdings bewusst, die Einheiten zunächst auf die Außenanlage zu beschränken. „Damit sind wir auf der sicheren Seite“, sagte Jugendwart Stefan Schubert, der mit seiner männlichen U16 am Montag als erste Mannschaft wieder den Ball in die Hand nahm.

Trainingsrückstand aufarbeiten

Die Situation solle in zwei Wochen neu evaluiert werden, heißt es vonseiten der SG. Die zuletzt zugeteilten Trainingszeiten für die einzelnen Teams bleiben bestehen. Ebenso hat jede Mannschaft Anrecht auf so viele Spielfelder, wie sie sie auch in der Halle zur Verfügung hat. Das Wichtigste für die Trainingsteilnahme seien „die drei G‘s“: Die Sportler müssen nachweislich vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Zudem werden die Übungsleiter wie schon im vergangenen Jahr zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit Teilnehmerlisten führen. Alternativ wird der Check-in mit der Corona-Warn-App mithilfe eines QR-Codes möglich sein.

„Es ist also alles geklärt, um wieder durchzustarten und den großen Trainingsrückstand aufzuarbeiten“, teilt die Abteilung der SG mit. Viel Arbeit warte auf alle Beteiligten. „Die Bedingungen auf der Beachanlage könnten dabei kaum besser sein.“ Die bisher „ohne Gegenleistung erbrachten Mitgliederbeiträge“ wurden wie bereits berichtet in die Erneuerung der Pfostenanlage auf den Courts zwei und drei investiert. Diese Maßnahme ist mittlerweile abgeschlossen. Auch werden neue Netze und Courtlines angeschafft.

Alle Turniere komplett ausgebucht

Und auch im Wettkampfbetrieb starten die SG-Volleyballer, von denen der eine oder andere aus Drensteinfurt kommt, direkt durch, da die Coronaschutzverordnung diesen unmittelbar mit einschließe. „Es wurden in den letzten Wochen noch verdeckt mehrere Beachturniere der Wettkampfklasse C ausgeschrieben. Aufgrund der neuesten Regelungen müssen allerdings die Teilnehmerfelder von 16 Teams auf zwölf reduziert werden, um die 25-Personen-Grenze nicht zu überschreiten.“ Bei der Reduzierung werde voraussichtlich dem Prinzip „first come – first serve“ (englisch für „zuerst gekommen, zuerst bedient“) gefolgt. Gleich fünf Turniere sind für die Männer geplant. Das erste findet direkt am ersten Juni-Samstag statt, die anderen am 19. Juni, 26. Juni, 3. Juli und 17. Juli. „Die Resonanz war enorm. Alle Turniere sind komplett ausgebucht – größtenteils mit Sendenhorstern, aber auch mit Teams von weit entfernt. Die Spieler greifen offensichtlich hungrig nach jeder Möglichkeit des Ballkontakts nach der langen Pause“, so die SG. Bei den Frauen sind zunächst zwei Beachvolleyball-Turniere ausgeschrieben, für die bisher je sechs Duos gemeldet haben.

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