Fußball

Bleibt er beim SVD oder nicht? Volker Rüsing hat sich entschieden

Drensteinfurt – Teil eins der Hinserie verlief enttäuschend, dann drehten die Fußballer der zweiten Mannschaft auf. Wäre es andersrum gewesen, wäre die Entscheidung sicherlich nicht so leicht gefallen. Volker Rüsing wird die Reserve des SV Drensteinfurt auch in der Saison 2019/20 trainieren.

Der 48-Jährige nimmt damit im Sommer sein drittes Jahr als Coach der Truppe in Angriff. „Es passt meiner Meinung nach sehr gut“, sagte Rüsing auf WA-Anfrage. „Es sprach nichts dagegen, zu verlängern. Die Mannschaft ist gut drauf, und wir kommen gut miteinander zurecht.“

Auch Alexander Moos hat wenig zu meckern. „Er fühlt sich wohl bei uns, und wir sind mit seiner Arbeit mehr als zufrieden. Es ist eine positive Entwicklung zu sehen“, sagt der Obmann der Seniorenfußballer. Moos hatte sich mit Rüsing zusammengesetzt und über den Saisonverlauf gesprochen. „Der Auftakt war ärgerlich, die Jungs waren übermotiviert.“ Vor der Winterpause lief es dann zwar richtig gut, aber es sei noch „Luft nach oben“, betont Moos. „Der Aufstieg in dieser Saison ist allerdings unrealistisch.“

„Als Bumerang zurückgekommen“

Rüsing gibt zu, die Messlatte nach dem vierten Platz in der Kreisliga B3 Münster in der Saison 2017/18 extra hoch gelegt zu haben. „Unter die ersten drei auf jeden Fall“, hatte er im Juli zur Zielsetzung gesagt. „Leider ist das als Bumerang zurückgekommen. Es war eine absolute Katastrophe. Wir hatten einen super holprigen Start.“ Nach nur sieben Punkten aus den ersten neun Spielen drehte sich die SVD-Zweite um 180 Grad. Was folgte, waren 22 von 24 möglichen Punkten. „Die letzten acht Spiele waren das Niveau, was wir ja auch haben. Da hatten wir uns am Anfang der Saison schon gesehen“, sagt Rüsing und fügt hinzu: „Hätten wir da nur ansatzweise so die Ergebnisse geholt wie zuletzt, dann würden wir ganz oben anklopfen, wenn nicht sogar ganz oben stehen.“

Einen Angriff auf die ersten beiden Plätze werden die Drensteinfurter (29 Punkte) wahrscheinlich nicht mehr starten können. Der Rückstand auf das Spitzenduo VfL Wolbeck II (43) und SG Selm (41) ist einfach zu groß. Rang drei haben Trainer und Spieler nun im Visier. „Ich sage ja immer, ich möchte einen Platz besser abschneiden als letztes Jahr“, so Rüsing. An dritter Stelle steht zurzeit der TuS Saxonia Münster – und der ist bei nur vier Zählern Abstand in Reichweite.

Vorbereitung ohne Testspiele

Testspiele hat Volker Rüsing für die vierwöchige Vorbereitung – Trainingsauftakt ist am Freitag – nicht vereinbart. „Wenn noch was kommen sollte, werde ich vielleicht eins machen. Aber die Hinrunde hat gezeigt, dass Vorbereitungsspiele nicht alles sind. Da haben wir aufgetrumpft und großartig gespielt.“ Der Saisonstart misslang trotzdem. „Die Jungs sollen die Spannung hochhalten und im ersten Meisterschaftsspiel Gas geben“, sagt der Coach, der vielleicht den einen oder anderen Sonntag nutzt, um zu trainieren.

Nach der zehnwöchigen Winterpause geht es für die zweite Mannschaft am 17. Februar mit dem Heimspiel gegen Albachten II weiter. „Ich hoffe, dass Daniel Möllers dann wieder fit ist“, sagt Rüsing. Der 31-jährige fiel zuletzt verletzt aus. Schön wäre es laut Rüsing auch, wenn Nico Weichenhain, der „immer wieder Kleinigkeiten“ gehabt habe, in der Rückrunde konstant dabei sein kann.

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