Viele Helfer tragen beim Fortuna-Cup zum Gelingen bei

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Die U13-Mädchen von Fortuna Walstedde mit Trainerin Annika Kuhn und Co-Trainer Martin Mittelberg schafften es nicht aufs Treppchen.

Drensteinfurt/Walstedde – Vor dem ersten Spiel bildeten die U13-Mädchen von Fortuna Walstedde einen Kreis, um sich zu motivieren. „Was sind wir: ein Team“, schallte es durch die Dreingau-Halle. Das Bild war symbolisch für das ganze Wochenende.

Als großes Team veranstalteten viele Mitglieder des Vereins den traditionellen Fortuna-Cup. „Jeder soll zum Gelingen beitragen, sich einbringen“, sagte der 1. Vorsitzende Clemens Kuhn und freute sich über die Unterstützung: „Alle Mannschaften sind involviert.“ Um das Catering kümmerten sich vor allem Martina Sommer, Angelika Barkholt und Janine Gottschling, die sich ansonsten für den Frauenfußball bei der Fortuna engagieren. „Sie machen alles, was im Foyer passiert“, erklärte Kuhn. Die Eltern übernahmen die Schichten. Um die Spiele ihrer Kinder verfolgen zu können, waren die Helfer so eingeteilt, dass sie nicht beim Turnier des eigenen Nachwuchses hinter der Theke standen.

Die Turnierleitung bildeten Tim Wittenbrink, Thorsten Rosendahl und Kevin Winkler, als Schiedsrichter bei den Wettbewerben der Jüngeren waren meistens Jugendspieler im Einsatz. „Die Idee ist, dass auch die Jugend miteinbezogen wird und sich engagiert“, sagte Kuhn. Für die Turniere ab der Altersklasse U15 setzte der Fußballkreis Beckum allerdings offizielle Unparteiische an. Pro Wettbewerb waren zwei Schiris im Einsatz.

Fortuna-Cup 2020 von Fortuna Walstedde in der Dreingau Halle

Fortunas U13-Mädchen hatten einmal in der Soccerhalle trainiert, um sich auf ihr Turnier vorzubereiten. „Wir sind nicht die absolute Hallenmannschaft und gucken von Spiel zu Spiel. Ein gewisser Ehrgeiz ist aber schon dabei“, sagte Annika Kuhn, die die Juniorinnen seit eineinhalb Jahren trainiert und die Truppe am Samstag mit Co-Trainer Martin Mittelberg betreute. Natalie Acampora spielt seit zwei Jahren für Walstedde und hatte sich natürlich auf das Turnier gefreut. „Ich bin generell ein bisschen aufgeregt“, gab die Zwölfjährige, die meistens in der Defensive spielt, zu.

Der Auftakt gelang den Gastgeberinnen. Gerade mal 25 Sekunden waren im ersten Spiel gegen RW Ahlen gespielt, als sie in Führung gingen. Den Vorsprung bauten die Walstedderinnen auf 3:0 aus, am Ende stand es 3:2. Es sollte allerdings der einzige Sieg bleiben. Dem souveränen Turniergewinner SV DJK Mauritz mussten sich Fortunas Mädchen ebenso geschlagen geben wie Borussia und Saxonia Münster.

Gastgeber verpassen Podestplatz

Begonnen hatte der Fortuna-Cup mit dem Turnier für Frauenmannschaften. Ein deutlicher Erfolg, zwei Remis und zwei knappe Niederlagen – das war die Bilanz des Bezirksligisten aus Walstedde, der immerhin vor Landesligist SV Herbern landete und Vierter wurde. „Die Halle hat ja keine Priorität für uns, dafür war das ganz okay“, resümierte Trainer Holger Kürpick. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, leider waren unsere Schwachpunkte aus der Hinrunde des Öfteren wieder zu sehen.“ Stark trat die erste Mannschaft von Germania Lohauserholz auf, die alle fünf Partien für sich entschied.

Die U11-Junioren von Coach Robin Lachowicz ließen allen Konkurrenten den Vortritt. Einzig im Duell mit Westfalia Wethmar (0:0) konnten die E-Jugendlichen punkten, ansonsten setzte es deutliche Niederlagen – unter anderem gegen den späteren Sieger aus Bockum-Hövel. Einen kleinen Pokal als Erinnerung an den Fortuna-Cup gab es trotzdem für alle Spieler. Das erstplatzierte Team freute sich zudem über einen großen Pokal.

Beim Turnier für U15-Junioren konnten die Walstedder immerhin den SV Drensteinfurt hinter sich lassen. Der direkte Vergleich ging mit 2:1 an die Gastgeber. Dem Sieger Westfalia Wethmar mussten sich die Fortunen im letzten Spiel nur mit 3:4 geschlagen geben, bitter war insbesondere das 0:7 gegen den zweitplatzierten SV Herbern. Die C-Junioren des SVD enttäuschten eine Woche nach dem eigenen Neujahrsturnier erneut und wurden wieder Letzter. Diesmal holten die Stewwerter nicht einen Punkt.

SVD-Altherren siegen

Viel besser verkauften sich die Alten Herren des SVD. Die Ü45-Truppe beendete die Gruppenphase als Erster, schaltete im Halbfinale den SSV Hamm aus und setzte sich im Endspiel mit 2:0 gegen die SG Sendenhorst durch. Die Fortunen verpassten im Spiel um Platz drei durch eine Niederlage im Neunmeterschießen gegen Hamm das Podest. Zuvor hatten die Walstedder in ihrer Gruppe sowohl den TuS Ascheberg als auch den SSV geschlagen. Im Halbfinale gab es die erste Niederlage – gegen Sendenhorst.

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