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Viele gute Gegner, wenig Personal - HSG startet mit Sorgen in die Münsterlandliga

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Von: Rainer Gudra

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Mannschaftsbesprechung HSG Ascheberg/Drensteinfurt
Trainer Jörg Kriens bittet seine Männer am Sonntag wieder zu einem Punktspiel auf die Platte – mit großen Personalsorgen. © Kay Siemund

Im Mai haben die Handball-Männer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt den Bezirksliga-Erhalt gefeiert. Am Sonntag, 4. September, geht es weiter – in der neuen Münsterlandliga.

Drensteinfurt - Auftaktgegner an der Nordkirchener Straße in Ascheberg wird um 18 Uhr die SG Sendenhorst sein. Für die Spielgemeinschaft und ihren Trainer Jörg Kriens war der Klassenerhalt fast schon gleichbedeutend mit einem Aufstieg. Denn im Rahmen einer Strukturreform wurden die Ligen gestrafft – und damit stärker. Gleich sieben Teams, die in der vergangenen Saison noch in der Landesliga gespielt haben, gehören nun in einer 14er Liga zu den Gegnern der Spielgemeinschaft.

Dazu gehört auch die SG Sendenhorst. „Es reicht schon, wenn man sieht, dass sie runterkommen. Da weiß man gleich, was auf einen zukommt“, sagt Kriens: „Was richtig Gutes, aber deshalb nichts Gutes für uns.“ Er blickt sorgenvoll weit über das Auftaktspiel hinaus – nicht nur, weil die Konkurrenz so viel stärker geworden ist, wenig bekannte Gegner übrig geblieben sind wie ASV Senden II oder SC Nordwalde, und es mit Reckenfeld/Greven 05 nur einen Aufsteiger gibt. „Das wird eine sehr schwere Saison, und wenn deine Top-Torschützen nicht da sind, dann wird es noch schwerer als eh schon erwartet“, sagt Kriens.

Denn das größte Problem findet sich in den eigenen Reihen: Es fehlt wichtiges Personal. Mit Matthias Lohmann hat sich ein Leistungsträger in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen, außerdem sind Pius und Finn Risthaus sowie Yannick Pannot verletzt.

„Damit fällt mir schon der ganze erste Rückraum aus“, sagt Kriens. Die Ausfälle führten letztlich auch dazu, dass es nicht möglich war, eine ordentliche Basis für die Saison zu schaffen. Kriens: „Wir haben zwei Testspiele absagen müssen, und wenn du nur vier, fünf, sechs Spieler beim Training hast, dann ist es sehr schwierig, sich vorzubereiten.“

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