Ulrich Leifken wird neuer Trainer der SG Sendenhorst

Die Fußballer der SG Sendenhorst bekommen einen neuen Trainer.

SENDENHORST ▪ Die Suche nach einem neuen Trainer für die erste Fußball-Mannschaft der SG Sendenhorst ist beendet. Von der Saison 2014/15 an wird Ulrich Leifken die Senioren coachen und damit Nachfolger von Matthias Greifenberg, dessen Vertrag nicht verlängert wurde (http://www.wa.de/sport/regionalsport/drensteinfurt/fussballer-sendenhorst-verlaengeren-vertrag-coach-matthias-greifenberg-nicht-3342598.html).

Nachdem feststand, dass die Sportgemeinschaft die Zusammenarbeit mit Greifenberg im Sommer beenden wird, „sind wir nicht untätig gewesen und auch auf den Namen Uli Leifken gestoßen“, sagte Hubert Terbeck vom Vorstand der Fußballabteilung am Dienstag auf Anfrage. Der Verein habe Gespräche mit drei Kandidaten geführt und sich letztlich für den 52-Jährigen entschieden. „Dass er viele Jahre bei seinem vergangenen Verein gewesen ist, spricht für Kontinuität“, sagte Terbeck und sprach von einem „sehe großen Erfahrungsschatz“, über den der neue Coach verfüge. Uli Leifken ist der Bruder von Wolfgang, der bereits Trainer der SG Sendenhorst war.

Leifkens aktive Laufbahn begann bei seinem Heimatverein SV Bösensell. Von der C- bis zur A-Jugend spielte er für Preußen Münster. Als Senior lief er zunächst drei Jahre für den ASC Schöppingen, drei Jahre für die Hammer SpVg und zwei Jahre für den VfL Reken in der Oberliga auf. Im Anschluss trug Leifken drei Spielzeiten lang das Trikot des FC Recklinghausen. Mit Davaria Davensberg – für diesen Klub spielte er fünf Jahre – stieg er von der Kreisliga A in die Verbandsliga auf.

Mit 35 Jahren wechselte Leifken ins Trainergeschäft. Erste Erfahrungen sammelte er in Bösensell. In den drei Jahren bei seinem Heimatverein stieg er von der Kreisliga B in die A auf. SW Havixbeck coachte er fünf Jahre und führte das Team in die Bezirksliga. Immerhin auf sieben Jahre kam Leifken bei seiner vorerst letzten Station Union Lüdinghausen, wo er vier Monate nach dem Abstieg aus der Landesliga im Oktober 2013 als Trainer zurücktrat und das Amt an seinen Neffen Fabian Leifken übergab.

„Ich habe immer noch ein gutes Verhältnis zu Union. Da lege ich Wert drauf“, sagte der 52-Jährige und begründete im Gespräch mit dem WA auch seine Entscheidung für ein Engagement in Sendenhorst: „Das Gesamtpaket passt. Ich freue mich auf die Aufgabe und arbeite gern mit jungen Spielern zusammen.“

Seine Zusage hat Uli Leifken unabhängig von der Liga gegeben, in der die SG in der kommenden Saison spielen wird. Aber natürlich hofft er, dass sich das Team für die eingleisige Kreisliga A qualifizieren wird. Denn die wird laut Leifken „sportlich interessant werden. Das reizt mich auch.“ ▪ mak

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