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Turnier des RV Drensteinfurt am letzten Juni-Wochenende an drei statt zwei Tagen

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Freuen sich auf das Turnier: (von links) Bernhard Overmann, 3. Vorsitzender des RV Drensteinfurt, Dennis Hänsdieke, Geschäftsführer Top Travel Reisebüro, Jan Tappert, 2. Vorsitzender des RV Drensteinfurt.
Freuen sich auf das Turnier: (von links) Bernhard Overmann, 3. Vorsitzender des RV Drensteinfurt, Dennis Hänsdieke, Geschäftsführer Top Travel Reisebüro, Jan Tappert, 2. Vorsitzender des RV Drensteinfurt. © Privat

Drei Tage statt zwei Tage, dafür aber nur noch zwei Plätze statt drei Plätze: So lauten die wesentlichen Änderungen für das Reit- und Springturnier des RV Drensteinfurt von Freitag, 24. Juni, bis Sonntag, 26. Juni, auf der Anlage am Hof Nathrath.

Drensteinfurt - Die Vorbereitung des Turnierplatzs liegt erstmals in den Händen des 2. Vorsitzenden Jan Tappert. „Ich möchte von Beginn meiner Aufgabe an versuchen, die vielen und notwendigen Arbeiten an der Anlage auf viele Schultern zu verteilen. Deshalb gibt es in diesem Jahr anstatt einem großen Aufbautermin gleich fünf Termine, an denen wir nach und nach die Anlage vorbereiten. Auf diese Weise haben mehr Helfer die Chance, beim Aufbau dabei zu sein“, sagt Tappert, der gleich mal das Konzept verändert hat: Die Prüfungen werden in diesem Jahr nur noch auf zwei Plätzen gleichzeitig ausgerichtet, auf einem Dressur- und einem Springplatz.

„In den vergangenen Jahren haben wir immer drei Plätze bespielt. Dafür fangen wir aber bereits am Freitag mit dem Turnier an“, sagt Tappert. „Durch die Änderung im Turnierkonzept drubbelt es sich nicht so stark am Samstag und Sonntag und die Parkplatzsituation bleibt entspannt. In Summe bleibt es aber bei der gleichen Anzahl an Prüfungen. Durch den zusätzlichen Tag können Reiter und Zuschauer die einzelnen Prüfung aber entspannter verfolgen. Ingesamt halte ich es für schöner und vorteilhafter für Reiter, Zuschauer und Sponsoren, den Turnierplatz drei Tage geöffnet zu haben“.

„Wie eine Kontaktbörse im Pferdesport“

Bernhard Overmann, 3. Vorsitzender des RV Drensteinfurt und selbst Pferdezüchter, fügt hinzu: „Am Freitag laufen die Pferde- und Reiter-Leistungsprüfungen. Das ist wie eine Kontaktbörse im Pferdesport, hier kommen die Züchter und Ausbildungsställe mit ihren Top-Pferden mit den Talenten unter den Reitern zusammen.“

Am Samstag und Sonntag gibt es im Programm in diesem Jahr gleich drei Höhepunkte. Am Samstag um 13.45 Uhr startet das Mannschaftspringen der Klasse A** als Wertungslauf um den Springpokal.

Am Sonntag steigt um 14.45 Uhr das Mannschaftspringen der Klasse L als zweite Wertungsprüfung um den Springpokal des Kreisreiterverbandes (KRV) Warendorf. Der erste Lauf hatte in Oelde stattgefunden, weitere Stationen sind Westbevern und das Finale im Oktober in Vornholz. Der Sonntag wird mit der höhsten Prüfung, dem M-Springen, abgeschlossen – in diesem Jahr als Zwei-Phasen-Springen. Tappert: „Das ist für die Reiter sehr anspruchsvoll und für die Zuschauer viel spannender. Der Reiter muss in der ersten Phase kontrolliert auf Null-Fehler reiten.

Neuer Sprung am Kreisverkehr

Das qualifiziert ihn für die zweite Phase, in der es über weitere Sprünge auf Zeit und Fehler geht. Reiter und Pferd müssen also in der laufenden Prüfung von kraftvoll kontrolliert zu riskant und schnell umschalten.“

Overmann und Tappert nahmen jetzt für den Reiterverein Drensteinfurt den Sponsorensprung des Top Travel Reisebüro von Dennis Hänsdieke in Empfang, der am Kreisverkehr Hammer Straße/Sendenhorster Straße auf das Turnier hinweisen wird.

Tappert: „Ich freue mich sehr über den neuen Sprung. Einen ganzen Parcours zu stellen ist schwierig, und Sprünge von Sponsoren machen sich einfach am besten auf dem Platz.“

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