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Trotz Überlegenheit: Die nächste 0:4-Auswärtspleite für den SV Drensteinfurt

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Von: Matthias Kleineidam

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Leo Steinert vergab nach seiner Einwechselung eine richtig gute Chance in Oestinghausen. Foto: Kleineidam
Leo Steinert vergab nach seiner Einwechselung eine richtig gute Chance für den SV Drensteinfurt in Oestinghausen. © Kleineidam

Achtmal hatten die Fußballer des SVD in der Bezirksliga gegen Oestinghausen gespielt und dabei nicht einmal verloren (fünf Siege, drei Unentschieden). Am Sonntagnachmittag endete die Serie. Die Drensteinfurter fingen sich wie zwei Wochen zuvor in Lohauserholz vier Tore, obwohl sie mehr vom Spiel hatten.

Bezirksliga 7: TuS SG Oestinghausen – SV Drensteinfurt 4:0. Von daher sprach Trainer Daniel Stratmann nach dem Abpfiff von einem „komischen Spiel“. Oestinghausen habe im 4-4-2 und nur auf Konter gespielt. „Die beiden Viererketten vorm Sechzehner waren wie eine Handballmannschaft“, sagte Stratmann. Der Abwehrriegel war vom SVD nicht zu knacken. Im letzten Drittel habe bei den Gästen Ideenlosigkeit geherrscht, bemängelte der Coach und fasst die Offensivbemühungen so zusammen: „Wir standen uns teilweise selbst im Weg und haben uns durch Fehler im Aufbauspiel bestraft.“

Im Vergleich zum Heimspiel gegen Sünninghausen gab es drei Veränderungen in der Startformation. Kapitän Leon van Elten, André Vieira Carreira und Valentin Kröger legten für Philipp Ressler, Sven Grönewäller und Leo Steinert los. Ressler war gesundheitlich angeschlagen, Grönewäller hatte Oberschenkelprobleme.

„Sonntagsschuss“ zum frühen 1:0

Durch einen „Sonntagsschuss“, so Stratmann, gerieten die Stewwerter schnell in Rückstand. In der 3. Minute traf Dervis Ustaoglu aus gut 25 Metern volley unter die Latte. „Wir sind gut angefangen, waren die spielbestimmende Mannschaft, hatten einen Ballbesitz von 70:30“, berichtete Stratmann. Nach dem 1:0 hätten die Gäste „gut weitergespielt“. Doch große Chancen zum Ausgleich gab es nicht.

--- Ergebnisse und Tabelle ---

Auch im zweiten Durchgang war der SVD überlegen. Doch Ustaoglu erhöhte in der 69. Minute nach einem Konter auf 2:0. In der 83. Minute nutzte Niklas Senk einen Konter zur Entscheidung. Auf der anderen Seite traf der eingewechselte Steinert nach einer Flanke von Dennis Kreuzberg den Ball nicht – eine bezeichnende Szene. Zu allem Überfluss schaffte Oestinghausens Christoph Escherhaus, der sein Comeback feierte, mit seinem ersten Ballkontakt das vierte Tor (87.). „Das 4:0 ist zu hoch“, sagte Stratmann nach der Pleite im Ortsteil Lippetals.

Zwei Verletzte

Keine gute Figur haben der Schiedsrichter abgegeben. Trotz „harter Gangart“ (Stratmann) der Gastgeber zeigte er die erste Gelbe Karte erst in der 70. Minute. „Aber daran hat es nicht gelegen“, sagte der Trainer. Falk Bußmann und Alexander Pankok mussten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Englische Woche

Am Donnerstag (16. September, 19 Uhr) tritt der SVD zur Zweitrunden-Partie im Kreispokal bei A-Kreisligist SG Selm an, am Sonntag (19. September, 15 Uhr) kommt dann der Spitzenreiter SV Westfalia Soest ins Sportzentrum Erlfeld.

SVD: Scharbaum – Pankok (67. Steinert), Kreuzberg, Merten (74. Diepenbrock), Vieira Carreira – De. Popil, van Elten – V. Kröger, Groß, Wichmann – Bußmann (55. Ressler)

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