IG hat noch schöne Erinnerungen an Drensteinfurt 

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IG-Neuzugang Almin Spahic (links) und seine Teamkollegen sollten gegen Drensteinfurt Standards vermeiden.

Nachdem die Landesliga-Partie zwischen der IG Bönen am Sonntag beim SV Drensteinfurt zwischenzeitlich coronabedingt auf der Kippe stand, steht einer Austragung um 15 Uhr „Im Erlfeld“ nun nichts mehr im Wege.

Im Umfeld eines Drensteinfurter Spieler hatte es einen Coronafall gegeben. Der hatte sich daraufhin als Kontaktperson am Donnerstag testen lassen. Bei einem positiven Ergebnis hätten er und seine Trainingskollegen aus der Drensteinfurter Mannschaft in Quarantäne gemusst und die Partie abgesagt werden müssen. Doch am späten Freitagnachmittag erhielt der betreffende Akteur die Nachricht, dass sein Abstrich negativ war.

„Ich glaube, dass wir spielen können oder sogar müssen, weil der Test negativ ausgefallen ist“, wechselte Drensteinfurts Trainer Oliver Logermann in den Vorbereitungsmodus für die Partie, nachdem er die Gewissheit hatte. „Wir sind froh und glücklich, dass wir spielen können“, sagt IG-Coach Ferhat Cerci mit Blick auf die Größe der Liga. Englische Wochen wie zuletzt mit dem Pokalspiel gegen Rhynern möchte er gerne vermeiden.

Muskelverletzungen bereiten den Bönenern Sorgen

„Wir haben dosiert trainiert“, versucht Cerci die Belastung zu steuern. Muskelverletzungen von Zübeyir Kaya, Arif Et und Ismail Budak sind ihm Warnung genug. Alle Drei absolvierten am Freitag zwar das Abschlusstraining – ihr Einsatz ist aber noch offen. Neuzugang Don Niketta soll erstmals Spielpraxis in der Zweiten sammeln. Samet Akyüz ist nach seiner Rotsperre wieder einsatzbereit.

An die bisher einzige Auswärtspartie in Drensteinfurt haben die Bönener nur gute Erinnerungen. Vor zwei Jahren kämpften beide Teams in der Bezirksliga um den Aufstieg. Die IG gewann ein wildes Spiel dank eines Treffers von Erkan Baslarli in der Nachspielzeit mit 4:3 und ebnete damit endgültig den Weg zum Aufstieg. „Das ist ein gutes Omen“, findet Cerci: „Wir haben da ein tolles Erfolgserlebnis gehabt und das Topspiel gegen eine gute Mannschaft gewonnen. Das Video von dem Spiel schaut man sich immer wieder an. Aber wir sind jetzt in der Landesliga, es ist eine neue Saison mit neuen Mannschaften und neuen Spielern.“ So sind in Bönen beispielsweise Baslarli und Ercan Taymaz, die damals je zwei Tore schossen, durch Stürmer, die von höherklassigen Vereinen geholt wurden, ersetzt worden.

IG warnt vor der Größe der SVD-Spieler

Drensteinfurt wurde in der Spielzeit letztlich Dritter, schaffte aber in der Vorsaison den Sprung in die Landesliga, weil der SVD zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem ersten Platz stand. Einen Punkt haben die Münsterländer bislang auf dem Konto.

In der Bezirksliga begegneten sich beide Teams noch auf Augenhöhe. Seitdem hat die IG aufgerüstet, weswegen Longermann nun von einem „Bonusspiel“ für sein Team spricht. Cerci hat aber großen Respekt vor dem Gegner. „Das ist eine eingespielte Truppe, die läuferisch und kämpferisch stark ist. Dazu sind sie alle großgewachsen.“ Seine Bönener sollten daher Standards vermeiden. „Wir müssen flach spielen und das Tempo hochhalten“, fordert der Trainer.

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