Aschwer bucht EM-Ticket für 2016

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Hermann Aschwer beim Radfahren

Ameke - Eine Triathlon-Saison ist nicht außergewöhnlich lang. Von Mai bis spätestens Anfang September gibt es zahlreiche Höhepunkte in ganz Europa. Einer, der stets in seiner Altersklasse zu den Schnellsten gehört, ist der Ameker Dr. Hermann Aschwer.

„Warum soll die 33. Saison anders verlaufen als die bisherigen, wenn man weiß, wie man zu trainieren und zu regenerieren hat“, so die einfache Rechnung des vielfachen Buchautors. So ging der Drensteinfurter Ausdauerathlet bei seinen zahlreichen Triathlon- und Laufwettkämpfen wieder unbelastet an den Start.

Die letzten drei Triathlonsiege sicherte sich Aschwer in Österreich und in Deutschland. Beim Triathlonsprint über 600 Meter Schwimmen, 32 Kilometer Radfahren und 7,5 km Laufen am Gösselsdorfer See siegte er in 1:46:44 Stunden in seiner Altersklasse (65-69 Jahre) recht deutlich, wobei er über seine Radzeit von 53 Minuten (Durchschnitt: zirka 36 km/h) am meisten erfreut war. Seit vielen Jahren gelingt es Aschwer, diese Radstrecke mit langen Anstiegen und rasanten Abfahrten in der gleichen Zeit zu bewältigen.

Seine Paradedisziplin ist und bleibt jedoch die Halb-Ironmanstrecke über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Unterhalb des „Wilden Kaisers“ in Tirol wurde die Auftaktdisziplin im 21 Grad warmen Walchsee von Aschwer in 39 Minuten bewältigt. Zwei anspruchsvolle Radrunden mit 1140 Höhenmetern und 90 km Länge waren in weiteren 2:53 Stunden absolviert. „Gehandicapt durch einen Insektenstich in der linken Armbeuge, der Schwindelanfälle auslöste“, so Aschwer, dauerte die Abschlussdisziplin 2:09 Stunden – rund 20 Minuten länger als sonst üblich. Nach insgesamt 5:53 Stunden gewann er trotz allem seine Altersklasse und qualifizierte sich gleichzeitig für die Europameisterschaft über die Halb-Ironmandistanz, die am 4. September ebenfalls am Walchsee in Tirol stattfindet.

Nur eine Woche nach Tirol folgte der dritte Streich und der dritte Sieg in Folge beim Olympischen Triathlon in Riesenbeck am und im Torfmoorsee. 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen absolvierte der Drensteinfurter in 2:32 Stunden und war damit sogar noch mehr als zwei Minuten schneller als ein Jahr zuvor.

Damit endete die Triathlonsaison für Aschwer ebenfalls auf dem obersten Podestplatz. Für die kommenden zwei Monate sind weitere Berg- und Trailläufe in Mitteleuropa geplant. - da

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