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Trainer Logermann verlängert Vertrag beim SVD – das sind die Gründe

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Von: Matthias Kleineidam

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Wird auch in der Saison 2020/21 die Richtung beim SV Drensteinfurt vorgeben: Trainer Oliver Logermann. Foto: Kleineidam
Wird auch in der Saison 2020/21 die Richtung beim SV Drensteinfurt vorgeben: Trainer Oliver Logermann. © Kleineidam

Drensteinfurt – Die Verantwortlichen des SV Drensteinfurt können weiterhin mit Oliver Logermann planen. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten hat seinen Vertrag um ein Jahr bis 2021 verlängert.

„Wir machen einen ganz guten Job in dieser Saison, sind aber noch nicht am Ende angelangt. Da geht noch mehr“, sagt der 34-Jährige, der seit 2017 Chefcoach beim SVD ist.

Alexander Moos ist erleichtert. „Das war eine Baustelle, die ich beseitigt haben wollte“, sagt der Obmann der Seniorenfußballer. Dass Logermann seine Zusage gegeben hat, sei ein „schönes Geschenk zum Jahresende für mich“. Die Zusammenarbeit sei gut, die Gesamtkonstellation passe. Und „was gut läuft, soll man nicht trennen“, betont Moos. Er freut sich, dass neben Logermann auch Co-Trainer Marcel Bonnekoh der ersten Mannschaft erhalten bleibt.

Bei der Frage, was für ihn ausschlaggebend war für seine Unterschrift, muss Logermann nicht lange überlegen. „Es war wenig, was dagegen gesprochen hat, dass ich bleibe“, so der B-Lizenz-Inhaber aus Münster. „Ich habe immer gesagt: Solange ich das Gefühl habe, dass wir uns noch weiterentwickeln mit der Truppe und ich die Jungs erreiche, bin ich noch der richtige Mann hier.“

Tabellenzweiter in der Bezirksliga

Zum einen holte der SVD bis zur Winterpause noch mal mehr Punkte als im vergangenen Jahr – obwohl es schwer zu steigern war. „Aber wir haben es geschafft“, sagt Logermann. 40 Punkte stehen für den Tabellenzweiten der Staffel 7 nach 17 Spielen zu Buche, vier Zähler beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter SG Bockum-Hövel. „Ich glaube, fußballerisch haben wir auch noch mal einen Schritt nach vorne gemacht als Mannschaft.“ Allerdings habe er nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich eine „super Truppe“, unterstreicht Logermann.

Was für ihn natürlich auch wichtig ist: das „schöne Umfeld. Ich fühle mich sehr wohl im Verein, das ist nach wie vor so.“ Er könne mit dem Vorstand gut arbeiten und habe seine Freiheiten, sagt Logermann. „Ich kann hier und da mal eine Woche in den Urlaub fahren während der Saison. Das ist auch nicht selbstverständlich.“

Wie im Vorjahr habe es Kontaktaufnahmen von anderen Vereine gegeben. „Natürlich reizt es mich, irgendwann mal ein bisschen höher zu trainieren. Ich hatte Anfragen aus dem Münsteraner und Steinfurter Raum. Ich habe mir das zumindest mal angehört und kurz überlegt, habe aber von Anfang an gesagt, dass der SVD mein erster Ansprechpartner ist“, berichtet Logermann von den Gespräche. Moos sieht in der Vorgehensweise kein Problem. „Das ist legitim, mit anderen Vereinen zu sprechen“, sagt der Obmann.

Anfragen anderer Vereine

Gespräche hat der Coach vor seiner Entscheidung aber auch mit seinen Spielern geführt. „Ich habe mir von den Jungs Feedback geholt, gerade von den Leuten, die schon ein bisschen länger mit mir zusammenarbeiten. Die wollen auch gerne, dass ich weitermache“, sagt Logermann.

Größtenteils stehe der Kader für die nächste Saison bereits. „Die Jungs haben auch durchweg ihre Zusagen gegeben. Das war mir wichtig. Ich glaube, wir haben 16 oder 17 Zusagen für die nächste Saison. Bei ein, zwei Spielern warten wir die Entwicklung ab, da sind wir uns noch nicht ganz sicher.“ Verstärkungen wie zu Beginn dieser Saison seien nicht angedacht, „Wir werden keine großartigen Gespräche mit externen Spielern führen. Wir sind mit dem Kader gut zufrieden und sehen wenig Bedarf, dass wir was machen müssten“, sagt Logermann.

Landesliga-Aufstieg das Ziel

Seit 2012, als der Aufstieg in die Bezirksliga gelang, ist der Münsteraner mittlerweile als Spieler oder Trainer für die Stewwerter Fußballer aktiv. „Ich wünsche mir immer noch, mit dem SVD in die Landesliga zu gehen. Wenn es diese Saison nicht klappt, nehmen wir es uns für die nächste vor. Das ist ein Ziel, was ich noch habe.“

Ein Kommentar zur Vertragsverlängerung steht in der Wochenend-Ausgabe des WA.

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