Tischtennis

Kapitän Magnus Losinzky vor Gipfeltreffen „sehr zufrieden“

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Mannschaftskapitän des SVD: Magnus Losinzky.

Drensteinfurt – Die Tischtennis-Herren des SV Drensteinfurt liegen nach der Hinrunde auf Rang zwei in der Tabelle. Vom Aufstieg wird aber nicht geredet, dafür fehlt weiter das Personal.

Eine erneut sehr starke Saison spielt das einzige Tischtennisteam des SVD in der 2. Kreisklasse Münster/Warendorf (Gruppe 2). Nach der Hinserie belegen die Stewwerter in einer engen Spitzengruppe mit 14:6 Punkten den zweiten Platz und liegen nur zwei Zähler hinter dem Tabellenführer TSV Angelmodde II. Allerdings sind die Verfolger vom SV Rinkerode II (14:6), 1. TTC Münster IX (13:7) und TuS Hiltrup VI (12:8) dem SVD dicht auf den Fersen.

„Wir sind sehr zufrieden, wie die Saison bisher verlaufen ist. Wenn wir am Ende unter den ersten vier Mannschaften landen, dann ist alles gut. Aufsteigen können wir ja sowieso nicht“, sagt Teamkapitän Magnus Losinzky und verweist darauf, dass in der höheren Klasse mit Sechser- anstatt mit Vierermannschaften gespielt wird.

Der kleine Kader und ein Bandscheibenvorfall von Stammkraft Manuel Losinzky verhinderten einen besseren Saisonstart. Zum Auftakt traten die Drensteinfurter bei der knappen 6:8-Heimniederlage gegen Angelmodde II ebenso in Unterzahl an wie beim 7:7-Unentschieden im Lokalderby gegen den SV Rinkerode II. Außerdem fiel der souveräne 8:1-Erfolg beim 1. FC Gievenbeck III aus der Wertung, da die Münsteraner ihr Team im November vom Spielbetrieb zurückzogen. Somit gingen die Stewwerter lediglich mit einer ausgeglichenen 4:4-Punktebilanz aus den ersten Partien, ehe sie einen starken 10:2-Lauf folgen ließen. „Der Rückzug von Gievenbeck war natürlich ärgerlich für uns“, so Losinzky. „Und Manuel (sein Bruder/Anmerkung der Redaktion) benötigte nach seiner Verletzung etwas Zeit, um seine Form zu finden, hat in den letzten Begegnungen aber gut gepunktet. Positiv war auch, dass Jürgen Zinselmeier zweimal eingesprungen ist und dabei ungeschlagen blieb.“

--- Die Tabelle ---

In der Bestenliste der Liga finden sich SVD-Topspieler Magnus Losinzky (26:4) und Michael Müller (23:4) auf den Plätzen zwei und drei wieder. Beide müssen nur Michael Wösthoff (25:3) vom SV Grün-Weiß Westkirchen III den Vortritt lassen. „Er hat ein ganz krummes Spiel und ist ein unbequemer Gegner, weil er sein Material mit Noppen und Anti wirklich stark einsetzt“, erkennt Magnus Losinzky die Leistung von Wösthoff an. „Oben haben wir beide hoch positiv gespielt, womit wir sehr zufrieden sind. An unserer 9:2-Doppelbilanz müssen wir in der Rückrunde arbeiten, denn in der letzten Saison hatten wir kein einziges Doppel verloren.“

Im Vergleich zur Vorsaison hat sich der SV Drensteinfurt am unteren Paarkreuz deutlich gesteigert, was ausschlaggebend bei den knappen Siegen über den 1. TTC Münster IX (8:6) oder die SG Sendenhorst II (8:5) war. Volker Schydlo (9:12) und Manuel Losinzky (8:15) weisen dabei negative Bilanzen auf, Ersatzspieler Jürgen Zinselmeier kommt auf ein Spielverhältnis von 2:0.

Nach der Winterpause startet das neue Jahr gleich mit einem Schlüsselspiel, wenn der SVD am Montag, 13. Januar, zum Topduell beim TSV Angelmodde II (19.45 Uhr) antritt. „Auf dieses Spiel bin ich wirklich gespannt. Angelmodde habe ich nicht so stark gesehen, und in voller Besetzung wollen wir sie schlagen und Revanche nehmen“, gibt Magnus Losinzky die Marschrichtung vor.

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