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Satzungsänderungen und ein Mitglied, das dem Verein seit 60 Jahren die Treue hält

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Von: Matthias Kleineidam

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Der geschäftsführende Vorstand des SV Drensteinfurt und die Geehrten: (von links) Detlef Neve, Lars Hömann, Daniel Gust, Dieter Fronda, Helmut Schmand, Thomas Klein, Klaus Lasthaus, Ralf Popil, Uwe Heinsch und Alexander Kunz. Foto: Kleineidam
Der geschäftsführende Vorstand des SV Drensteinfurt und die Geehrten: (von links) Detlef Neve, Lars Hömann, Daniel Gust, Dieter Fronda, Helmut Schmand, Thomas Klein, Klaus Lasthaus, Ralf Popil, Uwe Heinsch und Alexander Kunz. © Matthias Kleineidam

Nach drei Jahren trafen sich die Mitglieder des Sportvereins Drensteinfurt (SVD) erstmals wieder in Präsenz zur Versammlung. Die Stimmung war gut, die Vorfreude auf das „Jubiläum 2.0“ ist ebenso groß wie das Vertrauen in den Vorstand. Es wurde viel berichtet und gewählt, geehrt und die Satzung ein wenig geändert.

Drensteinfurt – Ab sofort gehören fünf statt vier Personen dem geschäftsführenden Vorstand an. Dazu zählen zwei gleichberechtigte Vorsitzende. Die rund 80 anwesenden Mitglieder votierten einstimmig für Thomas Klein und Klaus Lasthaus. Der 1. Geschäftsführer (Ralf Popil), der 1. Kassierer (Detlef Neve) und – das ist neu – der 1. Sportliche Leiter (Uwe Heinsch) komplettieren das Gremium. Alle fünf wurden in ihren Ämtern wiedergewählt.

Im erweiterten Vorstand hat sich nichts getan. Als 2. Geschäftsführer engagiert sich weiterhin Ralf Borgmann und als 2. Kassierer Andreas Drüge. Bernd Drepper ist 2. Sportlicher Leiter, Roland Gnegel und Dominik Kunz bleiben Beisitzer. Die Kasse werden auch im nächsten Jahr Martin Mühlsteff und Frank Tillmann prüfen.

Treue Mitglieder

Begonnen hatte die Versammlung mit den Ehrungen langjähriger Mitglieder. Helmut Schmand, der schon in den Vorgängervereinen BVD und SV Werseclub aktiv war, hält dem SVD seit 60 Jahren die Treue. Auf 50 Jahre blickt der ehemalige Obmann Reinhard Stephan zurück, der nicht zur Versammlung kommen konnte. Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Dieter Fronda und Alexander Kunz geehrt – Jürgen Kramer und Norbert Struckamp waren nicht vor Ort –, seit 25 Jahren sind Daniel Gust und Lars Hömann dabei.

Feierlichkeiten

Im Bericht des Vorstandes, der seit fast 14 Monaten in der Zusammensetzung arbeitet, zog Thomas Klein ein positives Resümee. „Wir sind zumindest auf einem guten Weg, die Verhältnisse zwischen den Abteilungen zu verbessern“, sagte der Vorsitzende. Außerdem ging er auf das Projekt zweiter Kunstrasenplatz ein. Der sogenannte Grascheplatz „in bester Lage“ sei im Prinzip nicht zu nutzen. Zum Herbst 2023 soll der neue Kunstrasen fertiggestellt sein.

Weitere Baumaßnahmen und Fitnessgeräte, die auf dem Sportplatz fest installiert werden, waren ebenso Thema wie die Festwoche zum 110-jährigen Bestehen des Vereins, die Corona-bedingt zweimal verschoben werden musste und vom 30. Juli bis zum 7. August unter dem Motto „Zwei Jahre Warten hat die Vorfreude bloß verdoppelt“ nachgeholt wird. Verschiedene Turniere, ein Familienwochenende, Boulen mit Menschen mit Behinderung, ein Ehemaligentreffen und eine große Party sind im Erlfeld geplant.

Finanziell „gesund“

Aus Sicht von Kassierer Detlef Neve war das vergangene Jahr ein besonderes. Aufgrund der Renovierung der Terrasse am Vereinsheim waren die Ausgaben größer als die Einnahmen. Doch Neve beruhigte: „Der Verein steht auf recht gesunden Füßen.“

Uwe Heinsch, der Sportliche Leiter, versprach, dass der SVD auf „zielorientierten Fußball mit Eigengewächsen“, aber punktuell auch mit externen Leistungsträgern in der ersten Mannschaft setze. Über die zweite und dritte berichtete Obmann Dennis Popil, über die Jugendfußballabteilung der neue Obmann Holger Tigges. Zu der gehören 262 Mitglieder, die sich auf 16 Mannschaften aufteilen und von 34 Trainern betreut werden. Vom 10. bis 12. Juni – nicht an Pfingsten – finden wieder Turniere für den Nachwuchs statt. Rund 70 Teams nehmen teil, sagte Tigges.

Viel zu berichten gab es auch von der Bouleabteilung, die mittlerweile 136 Mitglieder zählt. „Wir bringen uns als sehr aktiver Teil ins Vereinsleben ein“, sagte Obmann Friedel Walter stolz.

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