Tennis

WTV-Vereinspokal als Alternative zur Sandplatzsaison

Spielte 2020 für die Herren 50 des TC Drensteinfurt im Wettbewerb um den Vereinspokal: Armin Asbrand.
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Spielte 2020 für die Herren 50 des TC Drensteinfurt im Wettbewerb um den Vereinspokal: Armin Asbrand.

436 Mannschaften hatten im vergangenen Jahr für die Premiere des Wettbewerbs um den Vereinspokal des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) genannt. 2021 soll es die zweite Auflage geben – falls eine Austragung möglich ist.

Drensteinfurt/Rinkerode/Walstedde – Gespielt werden soll bei den Frauen und Männern wie im Vorjahr in jeweils vier Klassen mit LK-Abstufungen: Leistungsklassen 1 bis 25, 7 bis 25, 15 bis 25 und 20 bis 25. Bei den Herren 50 und den Damen 50 bleibt es bei je zwei Klassen: 4 bis 25 und 15 bis 25. Da der Wettbewerb im K.-o.-System stattfindet, gibt es neben der Haupt- erneut eine Nebenrunde für die Verlierer der Auftaktrunde. Somit absolviert jedes Team mindestens zwei Partien.

Der Verband plant, im Juni (14. bis 20.) zu starten und die Finalspiele wieder im September (13. bis 19.) auszutragen. „Im Mittelpunkt des spannenden Wettbewerbs stehen einfach umsetzbare, kurze und neue Erfahrungen für alle Tennisspieler“, teilt der WTV auf seinen Internetseiten mit. Teams können altersübergreifend an den Start gehen. Das Ziel des Vereinspokals sei es, eine Alternative zur Sandplatzsaison auf Verbands- und Bezirksebene anzubieten und das Vereinsleben unter der Woche zu beleben. „Trotz der besonderen Umstände war die Resonanz der Vereine im Jahr 2020 durchweg positiv. In zwölf unterschiedlichen Konkurrenzen haben viele spannende und faire Matches bis spät in die Abendstunden stattgefunden.“

Pro Konkurrenz nur ein Team eines Vereins

Auch in diesem Jahr findet der Vereinspokal in Zusammenarbeit mit dem Tennisverband Niedersachsen-Bremen statt. Um den Wettbewerb für die Vereine noch interessanter zu gestalten, gibt es einige Anpassungen bei den Durchführungsbestimmungen. Dazu zählt, dass pro Konkurrenz nur eine Mannschaft eines Vereins teilnehmen darf. Pro Kalenderwoche darf ein Spieler nur für ein Team antreten. Zudem werden Spielgemeinschaften eingeführt, und die Frist für die Übermittlung der Ergebnisse wird verlängert. „Hier orientieren wir uns an den Wünschen der Vereine“, sagt Tim Reers, Verantwortlicher für den WTV-Vereinspokal, über die Einführung von Spielgemeinschaften.

Eine Mannschaft wird aus vier Spielern gebildet. Pro Begegnung finden – möglichst parallel – zwei Einzel und ein Doppel statt. Der dritte Satz wird durchgehend als Match-Tiebreak ausgetragen. Die Spiele können unter der Woche und laut WTV in nur etwa zwei Stunden absolviert werden. Der Verband empfiehlt 18 Uhr als Startzeit. Für die Sieger der Hauptrunde gibt es Pokale, außerdem gibt es Gutscheine zu gewinnen und eine sogenannte Vereins-Challenge.

In Drensteinfurt war der WTV-Vereinspokal im vergangenen Jahr nur beim TCD auf Resonanz gestoßen. Die Stewwerter waren mit drei Mannschaften vertreten. Allerdings schieden die beiden Damenteams und die Herren Ü50 in der Hauptrunde schnell aus. Fortuna Walstedde und der TC Rinkerode stellten keine Mannschaft.

Anmeldung

Der Westfälische Tennis-Verband hat die Anmeldefrist für den Vereinspokal bis zum 16. Mai verlängert. Zum ursprünglichen Meldeschluss am 30. April hatten sich bereits knapp 400 Teams angemeldet. Alle notwendigen Infos habe der Verband den Sportwarten und Mannschaftsführern zukommen lassen.

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