Tennis

Pandemie bremst die Herren 40 des TC Drensteinfurt aus

Sind nach dem kalten Winter heiß auf die Sandplatzsaison in der Verbandsliga: die Herren 40 I des TC Drensteinfurt mit (stehend von links) Alexander Hiller, Christoph Newzella, Daniel Knipping, Daniel Schomberg und André Niewöhner sowie (hockend) Tobias Heidemeyer, Adrian Popovici und Daniel Wering.
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Sind nach dem kalten Winter heiß auf die Sandplatzsaison in der Verbandsliga: die Herren 40 I des TC Drensteinfurt mit (stehend von links) Alexander Hiller, Christoph Newzella, Daniel Knipping, Daniel Schomberg und André Niewöhner sowie (hockend) Tobias Heidemeyer, Adrian Popovici und Daniel Wering.

Nach der Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März steht fest: Die Winterhallenrunde des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) ist für die Herren 40 des TC Drensteinfurt beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Das Team wurde zwar nicht kalt erwischt, bedauert aber trotzdem, dass es nichts wird mit der Saison.

Drensteinfurt – Fünf Mannschaften hatte der TC Drensteinfurt für die Winterhallenrunde 2020/21 gemeldet: die Damen 40, die Herren 40 und die Herren 50 sowie im Nachwuchsbereich die Junioren U15 und die Juniorinnen U18. Für den Zeitraum vom 8. November bis zum 27. März waren für die TCD-Teams insgesamt 22 Spiele angesetzt. Weil deutschlandweit am 2. November zusätzliche Corona-Regeln in Kraft traten, die auch den Tennissport betreffen und bis zum 7. März nicht aufgehoben werden, sind bereits 19 Partien gestrichen – und zwar ersatzlos laut WTV. Für die Herrenmannschaften ist die Saison damit beendet. Die letzten Spiele der Junioren U15 (13. März), der Damen 40 (20. März) und der Juniorinnen U18 (27. März) könnten theoretisch zwar ausgetragen werden, sollten die Maßnahmen vom 8. März an deutlich gelockert werden, doch das ist unwahrscheinlich.

Die Herren 40, die im Sommer als Gruppensieger souverän den Sprung in die Verbandsliga geschafft hatten, liebäugelten erneut mit dem Aufstieg. „Wir waren richtig heiß“, sagt Andre Niewöhner. Er hätte in der Hallensaison den verletzten Christoph Newzella als Mannschaftsführer vertreten. „Aufgrund der Verstärkungen, die wir zum Sommer bekommen hatten, wollten wir im Winter natürlich auch aufsteigen. Das war das Ziel. Wir waren auf den Punkt vorbereitet und hätten wirklich mit einer super Truppe spielen können“, sagt der Drensteinfurter. Gegner wären der TC Wolbeck, der Werner TC, der VfL Sassenberg, der SC Hörstel und Vorwärts Gronau gewesen.

Fünf Spieler wären für zwei Teams angetreten

Für das Münsterlandliga-Team des TCD hätten neben Niewöhner auch Alexander Hiller, Tobias Heidemeyer, Daniel Schomberg und Daniel Wering wieder aufgeschlagen. Die fünf wären – das ist erlaubt, weil es eine andere Altersklasse ist – auch für die Herren 30 des TuS 59 Hamm in der Westfalenliga angetreten. „Wir hätten für Hamm und Drensteinfurt gespielt“, sagt der 44-jährige Niewöhner, der seit 2002 für den TCD um Spiel, Satz und Sieg kämpft.

Dass es nichts wurde mit der Meisterschaft, kam für die Stewwerter alles andere unerwartet. „Wir hatten zunächst abgewartet, aber relativ früh schon die Einschätzung, dass wir keine Winterhallenrunde spielen werden. Mit Beginn des Lockdowns war uns klar, dass es nicht zustande kommt“, sagt Niewöhner. „Wir hatten nur gehofft, dass wir wieder ins Training einsteigen können für den Sommer.“

Möglichst früh auf die Außenplätze

Weil das in den nächsten drei Wochen weiterhin nicht möglich sein wird, würden sich die Tennisspieler des TCD freuen, wenn die Außenplätze auf der Anlage an der Kleiststraße möglichst früh freigegeben werden. Laut dem WTV konzentrieren sich viele Vereine längst auf die Saison unter freiem Himmel. „Sofern es das Wetter zulässt, wollen sie ihre Plätze schon im März fit für den Sommer machen“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

„Wir können davon ausgehen, dass unser Platzwart Manfred Dresenkamp alles tut, was möglich ist, um früh wieder in den Spielbetrieb zu kommen“, sagt Andre Niewöhner. „Bei einigen Vereinen gibt es Tendenzen, Ganzjahresplätze anzubieten, die haben wir aber noch nicht.“ In Münster hätten die Vereine einen derartigen, festeren Belag zum Teil. „Das ist im Kommen.“

Es macht einfach Spaß mit der Truppe.

Andre Niewöhner

Niewöhner, der während der Zwangspause regelmäßig mit einem Teamkollegen joggt, freut sich nun auf die Sandplatzsaison auf Verbandsebene, in der er mit den Herren 40 des TC Drensteinfurt die Westfalenliga anvisiert. „Im Sommer gehen wir wieder an den Start. Es macht einfach Spaß mit der Truppe. Das Gute ist: Pünktlich zum Saisonbeginn wird auch Christoph wieder fit sein.“ Newzella war wegen einer Quadrizepssehnenruptur zuletzt ausgefallen.

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