Handball

Start ins Ungewisse für Teams der HSG Ascheberg/Drensteinfurt

Yannick Pannott von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt fällt aus privaten Gründen am ersten Spieltag aus.
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Yannick Pannott von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt fällt aus privaten Gründen am ersten Spieltag aus.

Die Mannschaften der Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Ascheberg/Drensteinfurt legen am Wochenende los. Der Saisonauftakt ist auch ein Start ins Ungewisse. „Man weiß nicht, was auf einen zukommt“, sagt Jochen Bülte, der neue Trainer des Frauenteams. Das sieht auch Heinz Huhnhold, neuer Coach der Männer, so: „Man tappt im Dunkeln.“

Kreisliga 3 Münster: Sparta Münster II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Samstag, 16.30 Uhr). 30 Wochen (!) ist es her, als sich die erste Mannschaft – ohne es zunächst zu wissen – in die Corona-Zwangspause verabschiedete. In Havixbeck verlor sie 26:27. Bei einem Sieg hätte sie eine Wildcard bekommen und in die Bezirksliga aufsteigen dürfen. Aber das ist Vergangenheit.

„Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“, sagt Huhnhold. In einer nur acht Teams umfassenden Staffel, in der außer der HSG lediglich zweite Mannschaften starten, sei die Spielgemeinschaft vom Papier her zwar Favorit. „Aber einfach wird es nicht, denn wo es zweite Mannschaften gibt, gibt es auch erste – und die spielen meist höher“, merkt Huhnhold an. Aufgrund der langen Pause werde der eine oder andere Akteur von „oben“ sicherlich Spielpraxis in der Kreisliga sammeln.

Vom Papier her Favorit

Während die HSG in der Vorsaison mit zehn Siegen aus 16 Partien Fünfter wurde, reihte sich Gegner Sparta Münster II an zehnter Stelle ein – mit nur vier Erfolgen. „Wir wollen mit zwei Punkten nach Hause fahren“, sagt Huhnhold vor dem Duell in der Sporthalle Sentruper Höhe. Die jüngsten beiden Aufeinandertreffen entschied Ascheberg/Drensteinfurt mit 29:22 und 36:23 deutlich für sich.

Simon Nöcker und Yannick Pannott (private Gründe) fallen ebenso aus wie Philipp Lohmann (Kreuzbandriss) und Finn Risthaus, der sich im Aufbautraining befindet. „Er hofft, dass er nach den Herbstferien voll einsteigen kann“, sagt Huhnhold.

Frauen erwartet „enge Kiste“

Frauen, Kreisliga 2 Münster: DJK SV Mauritz – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Sonntag, 17.45 Uhr). Jochen Bülte, der als Coach zur HSG zurückgekehrt ist, weiß nicht so recht, was ihn und seine Truppe zum Auftakt erwartet. Aber: „Optimistisch sollte man immer sein. Die Mannschaft ist stark, der Kader groß genug.“

Bülte kann sich gut vorstellen, dass es in der Adolph-Kolping-Halle an der Lotharinger Straße ein Duell auf Augenhöhe wird. Die wegen der Covid-19-Pandemie abgebrochene Saison hatten beide Teams als direkte Tabellennachbarn beendet – in der Staffel 1. Ascheberg/Drensteinfurt landete mit 11:19 Punkten auf Platz acht, Mauritz wurde Neunter (10:20). „Es wird eine enge Kiste“, vermutet Bülte daher. Das letzte Duell Mitte Dezember gewann die HSG hauchdünn mit 17:16.

Lena Rensinghoff, die von Eintracht Coesfeld III gekommen ist und in Rinkerode wohnt, wird am Sonntag noch nicht zum Kader gehören. Die Spielberechtigung ist noch nicht da. Rieke Albersmeyer (im Urlaub) fehlt ebenfalls. Sorgen, was das Personal betrifft, macht sich der HSG-Trainer nicht. „Am Dienstag waren 16 Leute beim Training, das war ja fast Reizüberflutung“, sagt Bülte.

Männer, 1. Kreisklasse 2 Münster

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