Handball

Richtungsweisende Partien für Teams der HSG

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Julia Feige setzt an diesem Wochenende krankheitsbedingt aus.

Drensteinfurt – Vor lösbaren, aber keinen leichten Aufgaben stehen die Seniorenteams der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Die Handballerinnen fahren zum punktgleichen Konkurrenten Warendorfer SU, die Männer als Favorit zum TV Vreden II.

Kreisliga Münster 2: TV Vreden II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Samstag, 19.45 Uhr). In der Saison 2017/18 war die HSG mit 2:8 Punkten gestartet, in der vergangenen mit 4:6. Umso erfreulicher ist für Volker Hollenberg und seine Jungs die aktuelle Ausbeute nach fünf Spieltagen: vier Siege, 8:2 Punkte, Platz vier. Vor der Spielgemeinschaft liegen nur Adler Münster, der ASV Senden II und der BSV Roxel, die allesamt schon sechs Partien absolviert haben und auf 10:2 Zähler kommen.

Am Samstag (9. November) tritt die HSG bei der zweiten Mannschaft des TV Vreden in der Hamalandhalle an. Die ist Tabellenneunter. Vier Niederlagen stehen zwei Siege gegenüber. Zuletzt gelang Vreden nach einem 15:19-Rückstand ein 25:24 bei Sparta Münster II. Davor gab es vier größtenteils knappe Niederlagen in Serie. Zum Auftakt hatte Vreden den immer noch punktlosen SuS Stadtlohn deutlich mit 26:18 geschlagen.

--- Die Tabelle ---

Hollenberg erwartet eine „schwere Aufgabe in Vreden“ und fordert eine Leistungssteigerung gegenüber dem Heimspiel gegen Schlusslicht SW Havixbeck II (31:17). Die Gastgeber „haben sich bisher unter Wert verkauft“. Für den HSG-Coach ist das Spiel richtungsweisend. „Bei einem Sieg bleiben wir oben dran“, sagt er.

Verzichten muss die Spielgemeinschaft diesmal auf die Erfahrung von Alexander Kramm. Jan Schemmelmann fällt weiterhin aus.

Frauen, Kreisliga Münster 1: Warendorfer SU – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Sonntag, 15.45 Uhr). Wegweisend ist das nächste Spiel auch für die Handballerinnen. „Wenn wir gewinnen, haben wir Anschluss nach oben, sonst müssen wir den Blick in der Tabelle nach unten richten“, sagt HSG-Trainer Heinz Huhnhold. Er geht optimistisch in die Partie, die in der Halle der Marienschule Warendorf ausgetragen wird. „Wir müssen abhaken, was gegen Hörstel passiert ist, und uns auf unser Spiel konzentrieren“, betont Huhnhold.

Die WSU und die HSG liegen nach fünf Spielen gleichauf. Beide Teams kommen auf zwei Siege und drei Niederlagen. Wie die Spielgemeinschaft verloren die Warendorferinnen gegen den Tabellenzweiten SC Hörstel mit 20:28 – vor zwei Wochen. Zuletzt kassierten sie eine 19:20-Pleite beim bis dato punktlosen TSV Ladbergen II. Die WSU hatte lange Zeit geführt, zwischendurch sogar 12:8. „Ein überraschendes Ergebnis“, sagt Huhnhold. Und: „Sie sind zu schlagen. Wir wollen uns mit zwei Punkten belohnen.“ Die jüngsten Duelle mit dem Kreisliga-Vizemeister der Vorsaison seien immer spannende, knappe Spiele gewesen.

--- Die Tabelle ---

Dabei helfen, dass die HSG nicht zum vierten Mal nacheinander verliert, soll Britta Schmidt. Bei den vergangenen drei Ligaspielen fehlte sie. Auch Luisa Eickmeyer kehrt in den Kader zurück. Wiebke Entrup (verletzt), Marie van Roje (privat verhindert), Alexandra Wenning (Schule) und Julia Feige (krank) fallen aus. Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Judith Pannock (krank) und Julia Israel. Israel ist Trainerin der weiblichen C-Jugend, die in der Bezirksklasse 3 zeitgleich in Ascheberg gegen die punktgleiche SG Sendenhorst spielt.

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